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merkt, noch dadurch auszeichnete, daß, die drei erſten Semeſter ausgenommen, die Zahl der aus⸗ wärtigen Schüler um 2, 5, 8 bis 10 die der einheimiſchen überwog.
Im Sommer 1852 wurde die Realſchule auf drei Klaſſen erweitert, wovon jedoch Klaſſe II und III im Franzöſiſchen, in der Mathematik, im Zeichnen und Schönſchreiben, und alle Klaſſen im Geſang ſtets combinirt unterrichtet wurden. Ein Zimmer des vorm. Reallehrers Müller wurde zum weiteren Klaſſenzimmer genommen. Eichhoff unterrichtete im Deutſchen, Latein (4 Abth. in 2 Klaſſen), Geſchichte, Geographie und Naturgeſchichte(nur Klaſſe II!), Chun im Deutſchen, Franzöſiſchen und Engliſchen, in Mathematik und Phyſik(Klaſſe I) nebſt Turnen, Prätorius im Deutſchen(5 St.) und Rechnen(6 St.), Weil im Zeichnen und Geſang, Bick im Schönſchreiben. Die Schülerzahl 54(worunter 29 Auswärtige) ſank aber ſchon im nächſten Winter auf 49, im Winter 1853/54 auf 42, im Sommer 1854 auf 32(dabei 10 Auswärtige) und 1845 auf 22 herab(5 Auswärtige), und hob ſich erſt von 1856 bis 1858 von 26 vis 40. Zwar bewilligte die Herzogliche Landesregierung wieder von 1852 bis einſchl. 1858 der Stadtkaſſe Zuſchüſſe im Geſammtbetrage von 4760 fl., ſowie 140 fl. für Remunerationen ꝛc. aus der Landes⸗ ſteuerkaſſe. Aber es waren trübe Zeiten eingetreten. Zuerſt ging Chun im Winterſemeſter 1853/54 nach der Schweiz, und erſt mit Neujahr 1855 trat für ihn der Lehrgehilfe Friedrich Schaab von Limburg ein. Zur Aushilfe wurden unterdeſſen Pfarrverwalter Mehrer, Lehrer Weil(Rechnen) und Bick(Rechnen und Turnen) herangezogen. Da nun aber im Winter 1854,55 Eichhoff und Prätorius ernſtlich erkrankten, ſo geſchah es, daß der größte Theil des Unterrichts im 1ten Quartal dieſes Winters von Pfarrverw. Mehrer allein, im 2ten Quartal von Mehrer(14 wöchentl. St.) und Schaab verſehen wurde. Im Sommer 1855 bezog Schaab die Univerſität Tübingen und fand bis zu ſeiner Rückkehr(im Auguſt) einen Stellvertreter in dem Cand. philog. W. Biehl von Hadamar und Pfarrverw. Mehrer(13 St.); für den botaniſchen und phyſikaliſchen Unterricht trat Medicinalacceſſiſt Dr. Fritze ein. Eichhoff, der am 1. Januar 1856 in Ruheſtand treten ſollte, ſtarb ſchon am 22. Dezember 1855. Da auch Prätor ius bis zu ſeinem im Juli 1856 er⸗ folgten Tode leidend blieb, ſo wurden im Winter 1855,56 die Klaſſen II und III durchweg com⸗ binirt und Dr. Schaab übernahm den deutſchen, engliſchen(I und II comb, in 2 St.), arithmetiſchen (3 und bezw. 2 St.) und phyſikaliſchen(Kl. I in 2 St. wöch.), Mehrer den geometriſchen(III und II comb. 3 St., I 2 St.) und algebraiſchen(2 St. wöch.) Unterricht nebſt 2 St. Geographie, beide zuſammen Franzöſiſch(5, bezw. 6 Std.) und Geſchicht(je 2 Std.), Bick Geographie und Naturgeſchichte(in II und III comb. je 2 Std.) und Schönſchreiben(alle Kl. comb. 2 Std.), Weil Zeichnen(2+ 2 Std.) und Geſang(alle Kl. comb. 2 Std.). Im folgenden Jahre 1856 erſcheint theilweiſe Franzöſiſch und Geometrie wieder getrennt.
Im März wurde der aus Glarus zurückgekehrte Reallehrer Chun als erſter Reallehrer in Höchſt angeſtellt, die Hilfslehrer blos mit Zeichnen, Schreiben und Geſang und Pfarrverw. Mehrer noch in 7 wöchentl. Stunden(Geometrie und Geſchichte), im folgenden Schuljahre in 8 wöchentl. Stunden betheiligt. Auch fanden Bibliothek und Apparat wieder eine Vermehrung. Im Frühjahr 1857 trat an die Stelle des nach Montabaur verſetzten Dr. Schaab der Reallehrer Johann Maas von Ems. Im Dezember dieſes Jahres ſchied Lehrer Bick aus dem naſſauiſchen Schuldienſte; ſein Schreibunterricht wurde dem Lehrer Ludwig Link übertragen. Mit dem Frühjahr 1858


