Jahrgang 
1924
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f. Befreit waren: vom künstlerischen Unterricht: O vom Religionsunterricht: 1 vom Turnen:

a) überhaupt b) von einz. Uebungen im Sommer im Winter im Sommer im Winter auf Grund ärztl. Zeugn. 11 19 3 4 aus and. Gründen insgesamt: 11 19 5 4 in% der Schülerzahl 2,3 4 0,6 0,7

Freiwilliger Unterricht fand nur im Zeichnen statt für die Klassen OlOIl. Es nahmen 8 Schüler teil.

h.

Die Schülerselbstverwaltung wurde durch einen Schülerausschuß ausgeübt, in den jede Klasse zwei Vertrauensmänner entsendet, die durch geheime Wahl festgestellt werden. Die Ver⸗ trauensleute vermitteln den Verkehr der Klasse mit den Lehrern, bereiten Schulveranstaltungen und Schulfeste vor und besorgen den Ordnungsdienst. Die mit der Einrichtung gemachten Er⸗ fahrungen sind im allgemeinen gute.

Die bei der eigenen Verwaltung ihrer Angelegenheiten von den Schülern gewonnene Er⸗ fahrung und Uebung kam besonders den bestehenden Schülervereinen zu gute. Dies sind:

1. Der Gymnasialturnverein. Er ist 1848 gegründet, konnte also 1923 die Feier seines 75 jährigen Bestehens veranstalten, die in größerem Kreise festlich begangen wurde. Im Bericht⸗ jahre bestand der Verein aus 31 Mitgliedern(Ol bis OlIl) und 35 Zöglingen(UIIIV). Er hat volle Selbstverwaltung, in Zweifelsfällen wendet sich der Vorstand an den Protektor, St.⸗Ass. Schmidt. Zweimal in der Woche finden Uebungen statt, von denen eine freiwillig ist. Es wurde straff und mit sehr gutem Erfolge geturnt, wie sich bei den sportlichen Veranstaltungen zeigte, an denen der Verein teilnahm. Beim Bezirksturnfest der Deutschen Turnerschaft in Mecklar und bei ihrem Gau- turnfest in Bebra erhielten sämtliche Mitglieder des G. T. V. Preise, die Jugendriege im Muster⸗ riegenturnen den 1. Preis. Beim Kreisspieltag des Kreises Hersfeld fielen alle ersten und einige zweite Preise an den G. T. V.; besondere Bedeutung hatte der Sieg im 1000 m⸗StaffellaufQuer durch Hersfeld und in der 4 100 m-⸗Staffette.

2. Das Gymnasialblasorchester besteht ebenfalls schon seit vielen Jahrzehnten, wie der Turn⸗ verein unter völliger Selbstverwaltung. Protektor ist St.⸗R. Preime, Kapellmeister war im Bericht⸗ jahr Bächstädt UI. Für erfolgreiche Bemühungen bei den Uebungen sind wir unserm Hausmeister Kohlepp, einem ehemaligen Militärmusiker, zu großem Danke verpflichtet. Sehr behindert wird