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werden mufzten. Wenn trotzdem alles in leidlicher Ordnung sich vollzog und auch, die Unterrichtsziele nicht vernachlässigt wurden, so ist dies einmal der Aufopferung aller Beteiligten zu danken, sodann aber der freundlichen Unterstützung, die uns von außen her wurde und die es uns ermöglichte, die immer neu entstehenden Lücken auszufüllen.
Kaum war der Unterricht nach den Ferien aufgenommen, als Herr Fischer ein- berufen wurde, um als Landsturmgefreiter in das in Hersfeld zusammengestellte Land- sturmbataillon einzutreten. Er weilt augenblicklich im Etappengebiet von Westflandern, Dann folgte Herr Prof. Dehnhardt, der als Oberleutnant d. L. a. D. sich zur Verfügung gestellt hatte und seit Oktober als Kompagnieführer mit der Ausbildung von Rekruten betraut ist. Den gleichen Dienst versieht seit Februar Herr Prof. Stern, ebenfalls Oberleutnant d. L. a. D. Weiter wurden eingezogen Herr Oberlehrer Lendle und die wissenschaftlichen Hilfslehrer Becker und Rudolph, von denen der erste beim 11. Trainbataillon, die beiden andern beim Inf. Regt. 82 in Göttingen zurzeit ihre mili- tärische Ausbildung erhalten. Von den Seminarkandidaten fraten noch in das Heer ein die Herren Steden, Henkel, Bergmann und Stremmer:; die letzten drei werden ebenfalls beim Inf, Regt, 82 ausgebildet. Die eingezogenen Herren gaben ins- gesamt 254 Stunden wöchentlich; diese auf die zurückbleibenden 10 Mitglieder des Kollegiums zu verteilen war unmöxglich, auch wenn der fakultative und der technische Unterricht zum Teil forffiel und die Parallelklassen zusammengelegt wurden. In dieser schwierigen Lage half uns das freundliche Anerbieten der Herren Pfarrer Xrendt, Gonnermann und Scheffer, die einen Teil der Stunden übernahmen, wofür ihnen auch an dieser Stelle der herzlichste Dank ausgesprochen sei. Eine besondere Verlegenheit wurde uns dadurch bereitet, daß nach dem Weggange der Herren Kropp. Preime und Bergmann kein Neuphilologe mehr da war, der den englischen Unterricht in den Realklassen hätte erteilen können. Wir danken es dem Eintreten von Fräulein Ju denberg und Herrn Direktor Schoof von der Luisenschule, daß wir diese Lücke auszufüllen vermochten.
Daß unsere Schüler mit heller Begeisterung alles auffaßten, was sich auf den Krieg bezog, braucht kaum erwähnt zu werden. Von den Primanern, die zur Ableistung einer Notreifeprüfung berechtigt und felddiensttauglich waren, meldeten sich sofort alle, nämlich: 1) Alles, 2) Appel,) Balser, 4) Bonatz, 5) Gonnermann, 6) Happel, 7) Hehler, 8) Hilbig. 9) Hillebrecht, 10) Hollstein, 11) Horchler, 12) Klein, 15) Herbert Metz, 14) Mohr, 15) Ppfleging, 16) Reckert, 17) Römheld, 18) Roßbach., 19) S3freb. 20) Voigt, 21) Wittich. Sie sind gleich nach dem Examen als Kriegsfreiwillige, zum Teil auch als Fahnenjunker eingetreten und stehen jetzt fast alle schon vor dem Feinde. Von Unterprimanern ließen sich als Kriegsfreiwillige einstellen: 1) Heil, 2) Klauer, 3) Knauff, 4) Kurth, 5) Wilhelm Metz, 6) Thiel, Aus OlI traten freiwillig ein: 1) Dietz, 2) Ewers(Fahnenjunker), 5) Gonnermann, 4) v, Hoff., 5) Hopf, 6) Hüter(Fahnenjunker), 7) Immel, 8) Scheffer, 0) Wagner, Aus UII: 1) Gießler, 2) Reiche. Im ganzen haben 58 Schüler sich als Kriegsfreiwillige einstellen lassen. Leider haben wir unter ihnen schon einen als gefallen zu beklagen:


