Jahrgang 
1914
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Von dem evangelischen Religionsunterrichte war dauernd kein Schüler befreit; von den 44 Konfirmanden während der Dauer des Konfirmandenunterrichts alle.

An dem wahlfreien Unterricht im Hebräischen haben in OI: 7, UI: 8, OII: 5 Schüler, an dem im Englischen in I: 3, OII: 15, an den praktischen Uebungen in Chemie in UI: 5, UII: 2 teilgenommen.

Technischer Unterricht.

a) Turnen. Es wurde in 8 Abteilungen geturnt, der kleinsten gehörten 29 Schüler an, der größten 48. Befreit waren

a) überhaupt b) von einzelnen Uebungen

auf Grund ärztl. Zeugnisses im Sommer 22, im Winter 25, im Sommer 3, im Winter 5

aus anderen Gründen,»,,»

28 zusammen 0, 22, 25, 0l o bv 1 571 c,= 05 also von der Gesamtzall

der Schüler... 6%, 7,51%0,820%, 1,44%

Turnspiele wurden bei günstigem Wetter einmal wöchentlich anstatt des Geräte- turnens auf dem Schulhofe oder aul dem Gymnasialspielplatz am Kurpark veranstaltet. Ein besonderer Spielnachmittag bestand nicht.

Zur Pflege der Leibesübungen hat sich ein Turnverein gebildet, dem im Berichts- jahre 35 Mitglieder angehörten.(Leiter: Prof. Kühnemuth.)

Das Jugendwandern und die Kriegsspiele wurden von mehreren Wandervereinen an den Samstagen unter reger Beteiligung des Lehrerkollegiums eifrig betrieben.(Leiter: Oberlehrer Klauer.)

Im Herbst 1913 fand ein großes Spielfest statt; bei den Wettbewerben in Leicht- athletik wurden anerkennenswerte Leistungen vorgeführt.

Die gewohnte große Turnfahrt führte am 14. August die Schüler der oberen Klassen bis O III einschl. in die Rhön zur Milseburg; an demselben Tage machten auch die anderen Klassen Fußwanderungen in die Umgegend von Hersfeld. Der Schüler- turnverein veranstaltete außerdem eine Fahrt zur Edertalsperre, die Untersekundaner zogen unter Leitung von Professor Schaaff nach Friedewald Hönebach, die Unter- tertianer nach dem Dreienberg. Huch ein Ausflug nach Fulda wurde gemacht, wobei die Stadt besichtigt wurde und in der Hrtilleriekaserne eine Vorführung der Geschütze unter Leitung eines der Herren Stabsoffiziere stattfand.

In der Bade- und Schwimmordnung ist eine HKenderung nicht eingetreten; von 82 Schwimmschülern schwammen sich 5 frei.

Der Rudersport wurde auch im Sommer 1913 in den zwei der Anstalt gehörigen Booten eifrig gepflegt.