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15. Desgl. vom 26. September. Die Vollbeschäftigung des Wissenschaftflichen Hülfs- lehrers Krüdener im Winterhalbjahr wird genehmigt.
16. Desgl. vom 27. September. Dem Oberlehrer Dr. Sänger wird die nach- gesuchte Urlaubsverlängerung erteilt.
17. Desgl. vom 8. Oktober. Es wird ein Ministerial-Erlaß vom 7. September mit- geteilt, wonach der Reichsbank-Giroverkehr auch auf die an Reichsbankplätzen befindlichen Gymnasialkassen ausgedehnt werden soll.
18. Desgl. vom 7. November. Es wird ein Ministerial-Erlaß vom 12. Oktober be- treffend die Prüfung der paulichen Verhältnisse der Anstalt mitgeteilt.
19. Desgl. vom 7. November. Ein Exemplar des Jahrbuchs für Volks- und Jugend- spiele X. Jahrgang wird übersandt..
20. Desgl. vom 7. November. Ein Exemplar der Schrift von Dr. Knopf„Die Tuber- kulose als Volkskrankheit und deren Bekämpfung“ wird übersandt.
21. Desgl. vom 9. November. 5 Exemplare der„Bestimmungen über die Versetzung der Schüler an den höheren Lehranstalten“ werden übersandt.(Vergl. VII.)
22. Desgl. vom 26. November. Es werden 2 Exemplare der unter dem 27. Oktober d. J. erlassenen Ordnung der Reifeprüfung an den neunstufigen höheren Schulen übersandt.
23. Desgl. vom 4. Dezember. Die allmähliche Einführung der beiden ersten Teile des Lehrbuchs der Geschichte von F. Neubauer wird genehmigt.
24. Desgl. vom 28. Dezember. Es wird ein Ministerial-Erlaß mitgeteilt, daß der Oberlehrer Tiemann vom 1. April 1902 ab an das Domgymnasium zu Magdeburg versetzt wird, und daß an seine Stelle der Oberlehrer Dr. Schaaff vom Domgymnasium zu Magde- burg tritt.
25. Desgl. vom 9. Januar 1902. 2 Privatschüler werden der Anstalt zur Ablegung der Prüfung der Reife für Prima überwiesen.
26. Desgl. vom 16. Januar. Zwei Exemplare des Plakats„Deutschlands Seemacht“ werden übersandt.
27. Desgl. vom 5. Februar. Dem beauftragten Lehrer Heinemann wird der nachgesuchte Urlaub erteilt. 3
III. Chronik.
Vor Beginn des neuen Schuljahres wurde die Anstalt von einem ganz unerwarteten, schweren Verlust betroffen. Am 10. April wurde Herr Rendant Münstermann in Kassel, wohin er sich zur Erfüllung einer Pietätspflicht begeben hatte, von einem Wagen der elek- trischen Straßenbahn zu Boden geworfen und verschied nach wenigen Stunden an den Folgen des unglücklichen Falles. Der Unterzeichnete widmete ihm in der Hersfelder Zeitung einen
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