— 8&m ,——
Genius auf uns wirken ließen. Zum Schlusse wandte sich der Redner an die Schüler, die er zu freudiger und unermüdlicher Arbeit aufforderte.
Gesang schloß die Feier, wie er sie eingeleitet hatte.
Beim Beginn des Wintersemesters schieden die schon genannten Probekandidaten Dr. Schmidt und Seis aus; jener setzte seine Tätigkeit am Königlichen Gymnasium in Wiesbaden, dieser an der Liebig-Realschule in Frankfurt fort. Zu derselben Zeit wurde als Oberlehrer am hiesigen Gymnasium fest angestellt der Hülfslehrer Herr Hermann Reith, der bis dahin am Realgymnasium in Wiesbaden beschäftigt gewesen war.
Am 10. Januar erkrankte Herr Oberlehrer Dr. Jung. Da sich ein längerer Urlaub für ihn als notwendig erwies, so schickte die Königliche Behörde zu seiner Vertretung den Probekandidaten Herrn Dr. Paul Schott vom Wöhler-Realgymnasium in Frankfurt.
1 Am 3. März wurde Herr Oberlehrer Dr. Conradi zu einer achtwöchigen militärischen Ubung einberufen. Seine Stunden verteilten nach der Reifeprüfung die Kollegen unter sich, die bis dahin in der Oberprima unterrichtet hatten.
7. Reifeprüfung. Die schriftliche Reifeprüfung fand in der Zeit vom 1.—6. Februar statt, die mündliche am 5. und 6. März, und zwar am ersten Tage unter dem Vorsitze des Herrn Oberregierungsrates Dr. Pähler, am zweiten unter dem Vorsitze des Direktors. Sämtliche Oberprimaner erhielten das Zeugnis der Reife, 6 unter Befreiung von der mündlichen Prüfung.


