VI, 313 382, VIII, 611— 725, XI, 85— 193. Aus- wendiglernen einzelner Stellen aus Ovid. Unvorbe- reitetes Ubersetzen. Phrasen und synonymische Un- terscheidungen.
b) Grammatik 4 St.: Wiederholung und Ergänzung der Tempus- und Moduslehre§ 225— 317. UÜber- setzen ins Lateinische aus dem Ubungsbuch von Holz- weissig. Wöchentlich eine schriftliche Ubersetzung in das Lateinische abwechselnd als Klassenarbeit oder als häusliche Arbeit. In jedem Vierteljahr eine schriftliche UÜbersetzung ins Deutsche als Klassenar- beit. Borzucki.
Griechisch: 6 Stdn. Die Verba auf Et und die wichtigeren unregelmässigen Verben des attischen Dialekts. Wiederholungen der Lehrautgabe der III. Alle 8 Tage eine schriftl. Arbeit, meist Klassenar- beiten.
Mündl. Ubersetzen aus Wesener II. Wichti-
gere syntakt. Regeln wurden unter Berücksichtigung
des Lateinischen aus der Lektüre gewonnen; ebenso
wurden die Präpositionen eingeprägt. Lekt. Xenoph.
Anab. I, 1— 6 einschl. 8. 10. II. 1. 2. 3. 4. Im S.: Dr. Otto. Im W.: Schmitthenner.
von Liedern und Liederstrophen.
Französisch: 2 Stdn.: a) Lektüre: Aus Lüdeckings
Lesebuch ausgewühlte Stücke und einige Gedichte. tragen von Gedichten. Wiederholung der wichtigeren b) Grammatik: Die unregelmässigen Zeitwörter;
der Gebrauch von avoir u. ôtre zur Bildung der um- schriebenen Zeiten. Mündliche und schriftliche U- bungen. Zweiwöchentlich eine Haus- oder Klassen- arbeit oder Diktat. Sprechübungen. Gundlach.
Geschichte: 2 Stdn. Deutsche Geschichte vom Aus- gange des Mittelalters bis zum Regierungsantritt Friedrichs des Grossen, insbesondere Brandenburgisch- preussische Geschichte.
Im S.: Dr. Otto. Im W.:: Zengerling.
Erdkunde: 1 Stde. Wiederholung der physischen Erdkunde Deutschlands. Die deutschen Kolonien. Kartenskizzen.
Im S.: Dr. Otto, im W. Zengerling.
Mathematik: 3. Stdn. a) Arithmetik: Ahschluss der Grundrechnungen mit absoluten Zahlen; Potenzen mit positiven, ganzzahligen Exponenten; Ausziehen der 2ten u. 3ten Wurzel; Gleichungen des ersten Grades mit einer und mehreren Unbekannten. Sommer 1, Winter 2 Stunden.
b) Planimetrie: Wiederholung und Fortsetzung der Kreislehre; Flächengleichheit der Figuren, Berech- nung der Fläche geradliniger Figuren. Konstruk- tionsaufgaben. S. 2, W. 1 St. Gundlach.
Naturwissenschaften: 2 Stdn. Der Mensch und seine Organe. Mechanische Erscheinungen. Das Wichtig- ste aus der Wärmelehre. 3
2 St. Im Sommer Hesse, im Winter Gundlach.
Zeichnen: 2 Stdn. Zeichnen ebener Gebilde und flacher Formen in Verbindung mit Farbentreffübun- gen. Darstellen einfacher Gegenstände und Geräte mit Wiedergabe von Licht und Schatten. Freie per- spektivische UÜbungen im Darstellen von Teilen des Zeichensaales. Ubungen im Skizzieren, im Zeichnen aus dem Gedächtnis und freie Miachäon Len 1
3 rekel.
Schreiben: 1 Sitde, vereint mit III2 u. IV für Schü- ler mit schlechter Handschrift.
Unter-Tertia.
Ordinarius: Oberlehrer Zengerling.
Religionslehre: a) kath.: 2 Stdn. Aus dem erwei- terten Katechismus das I. Hauptstück. Bibl. Gesch. des Neuen Tes t., bes. die öffentliche Lehrthätigkeit Jesu und die Kirche Jesu Christi in den Tagen der Apostel. Einige Hymnen.— Dr. Bertram.
b) evang.: 2 Stdn. Das Reich Gottes im Alten Testamente: Lesen und Erklären von entsprechenden biblischen Abschnitten. Belehrung über das Kirchen- jahr und die Bedeutung der gottesdienstlichen Ord- nungen. Wiederholung der in den vorangegangenen Klassen durchgenommenen Abschnitte des Katechis- mus dazu neu die Hauptstücke des 3. Teils des Ka- techismus mit den entsprechenden Sprüchen. Ein- prägung mehrerer Psalmen u. Lieder; Wiederholung Giesselmann.
Deutsch: 28t. Lesen und Erklären ausgewählter Gedichte und Prosastücke. Auswendiglernen und Vor-
grammatischen Gesetze und der Interpunktionslehre. Alle 4 Wochen ein Aufsatz. Zengerling..
Latein: 8 Stdn. Caesar B. G. I. 1— 29, II. III u. IV z. T. Gelegentlich stilistische Eigenheiten, Phra- sen und synonymische Unterscheidungen.
Grammatik: Kasuslehre, Hauptregeln der Tempus- und Moduslehre. Mündliche Ubersetzungen. Wöchent- lich abwechselnd eine Klassen- oder Hausarbeit. In je- dem Vierteljahre eine schriftliche ÜUbersetzung ins Deutsche als Klassenarbeit. Zengerling.
Griechisch: 6 St. Die regelmässige Formenlehre des attischen Dialekts bis zum Verbum liquidum ein- schliesslich. Mündliche und schriftliche Ubersetzung mit Einprägung von Vokabeln. Wöchentlich abwech- selnd eine Klassen- oder Hausarbeit. Zengerling.
Französisch: 2 Stdn. Regelmässige Konjugation, besonders des Konjunktivs in Verbindung mit Für- wörtern. Mündliche und schriftliche UÜbungen aus dem Elementar- und Lesebuch. Zweiwöchentlich eine Haus- oder Klassenarbeit. Ubungen im Rechtschrei- ben und Sprechen.
Im S.: Gundlach,
Geschichte: 2 Stdn. Weströmische Kaisergeschichte seit dem Tode des Augustus. Deutsche Geschichte bis Maximilian I.
Im S.: Dr. Otto, im W. Schmitthenner.
Erdkunde: 1 Stde. Erdkunde der aussereuropä- ischen Länder mit besonderer Berücksichtigung der deutschen Kolonien. Vergleichungen des deutschen und ausserdeutschen Kolonialbesitzes.
Im S.: Dr. Otto, im W. Schmitthenner.
Mathematik: 3 St. a) Arithmetik: Die Grundrech- nungen mit absoluten Zahlen und Einführung der positiven und negativen Zahlgrössen. 1 Stunde.
b) Planimetrie: Beendigung der Lehre vom Dreieck. Lehre von dem Parallelogramm, Trapez
im W.: Schmitthenner.
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