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Von den 22 Schülern, die innerhalb des Eurſus ausgetreten ſind, ſind 3 auf andere Gymnaſien übergegangen, 3 haben die Univerſität bezogen, t iſt mit ſeinen Eltern nach Amerika ausgewandert, und 15 haben das Studiren aufgegeben und ein buͤrgerliches Gewerbe ergriffen. Schon hieraus ergibt ſich, daß die Ungunſt der Zeit, nicht abnehmendes Vertrauen die Zahl der hieſigen Schüler vermindert hat, wenn auch nicht das gemeinſame Bewußtſein dieſer das Studiren nicht be⸗ günſtigenden Zeitverhältniſſe, und das Beiſpiel anderer Gelehrtenſchulen hinlänglich davon zeugten.
Zu dieſen 184 Schülern ſind im Laufe des Sommerſemeſters hinzugekommen 3 Söhne von Beamten, deren Verſetzung dieſen ſpäteren Eintritt veranlaßte, abge⸗ gangen 2, worunter der Quartaner Carl Venino aus Oeſtrich am 24. Juni 1849 am Nervenfieber, in das eine längere Zeit herumgeſchleppte Kränklichkeit übergegangen war, geſtorben iſt. Er wurde am 27. Juni feierlich vom Gymna⸗ ſium beſtattet, und die ergreifenden Worte, die der würdige Seelſorger, Pfarrer Hartmann, an ſeinem frühen Grabe ſprach, konnten ihres tiefſten Eindruckes nicht verfehlen, da ſie aus dem innerſten Herzen kamen, und einem Zöglinge galten, der ſeiner Tugend wegen geſchätzt und geliebt von Allen war, die bei ſeiner kurzen Anweſenheit auf der Schule ihn keunen gelernt hatten. Er war der einzige Sohn eines braven Lehrers, die einzige Hoffnung einer Familie, die ſeinen Tod wohl nie verſchmerzen wird.
Mit Anfang des Winterſemeſters 1849— 50 traten wieder 2 Quartaner zu andern Berufsweiſen über, und neu aufgenommen wurden 12 Schüler, worunter 4 aus Privatunterricht, die übrigen S von den Gymnaſſen zu Gießen, Weilburg und Wiesbaden, wovon 6 in unſere II Klaſſe eintraten. So erhöhte ſich der Schülerbeſtand auf 195, und iſt bis zum Schluſſe des Jahres ſo geblieben.
Von dieſen 195 Schülern kamen 67 auf die Unterklaſſen, 128 auf die Oberklaſſen. Katholiken waren 164, Proteſtanten 27, Juden 4. Aus der Stadt Hadamar waren 50; aus dem Amte Hadamar 30; aus den übrigen Aemtern des Herzogthums 110; aus deutſchen Nachbarſtaaten 5 Schüler.
Von den 18 Schülern der I. Klaſſe, welche ſich zur Maturitätsprüfung ge⸗ meldet hatten, wurden auf Grund der Semeſtral⸗Cenſur, durch Conferenzbeſchluß vom 17. Februar 1849, 14 für zulaſſungsfähig erklärt, und machten vom 27. Februar bis 13. März den ſchriftlichen Theil ihrer Prüfung. Die mündliche


