Jahrgang 
1930
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Zur Geſchichte der Anſtalt.

Der Lehrkörper. Perſonalſtand.

. Lehrkörper beſtand aus folgenden Perſonen(Stand am Schluß des Schuljahres): 1. Oberſtudiendirektor: Otto Altendorf, Bismarckſtraße 4.

2. Oberſtudienräte: Profeſſor Hermann Oßwald, Nordanlage 12; Profeſſor Dr. Karl Bernbeck, Schanzenſtraße 22.

3. Studienräte: Profeſſor D. Dr. Auguſt Freiherr von Gall, Stephanſtraße 27; Profeſſor Dr. Wilhelm Gundel, Roonſtraße 6; Heinrich Miſchler, Ludwigs⸗ platz 10; Dr. Georg Appel, Ebelſtraße 18; Georg Schelhorn, Ludwigſtraße 24; Dr. Siegfried Kann, Liebigſtraße 37; Heinrich Röder, Oſtanlage 27; Dr. Paul Wolkewit, Oſtanlage 16; Dr. Fritz Fiſcher, Marburgerſtraße 25; Dr. Rudolf Blank, Stephanſtraße 16; Otto Heß, Ludwigſtraße 27.

4. Studienreferendare: Paul Sauer, Lich; Dr. Hermann Otto Vaubel, Schiller⸗ ſtraße 11; Wolfram Engel, Bismarckſtraße 44; Otto Jochem, Bahnhofſtraße 15; Hatto Schröder, Gnauthſtraße 32; Rudolf Seiler, Goetheſtraße 42.

. Reallehrer: Adolf Etz, Schiffenbergerweg 17.

Hilfslehrer: Dr. David Sander, Provinzialrabbiner, Landgrafenſtraße 8; Kaplan

Gerhard Weſſelkamp, Liebigſtraße 28; Lehrer und Kantor Joſeph Marx,

Lonyſtraße 4; Oberreallehrer Heinrich Blaß, Großen⸗Linden.

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Studienaſſeſſor Dr. Heichelheim, der bisher den zur Hälfte beurlaubten Studienrat Prof. Dr. Gundel vertreten hatte, wurde am Anfang des Schuljahres an die hieſige Ober⸗ realſchule abberufen. Prof. Dr. Gundel wurde von Oſtern ab ganz beurlaubt, zunächſt bis Herbſt zur Erledigung wiſſenſchaftlicher Arbeiten, dann darüber hinaus zur Abernahme der Lateinkurſe an der Aniverſität. Seine Vertretung übernahm Studienrat Heß, deſſen Dienſt am hieſigen Realgymnaſium und der Oberrealſchule Studienaſſeſſor Knaus übernahm.

Kaplan Nauer wurde mit Wirkung vom 15. April abberufen, um als Kaplan nach Bodenheim zu gehen. An ſeine Stelle trat Kaplan Gerhard Weſſelkamp. Studienreferendar Hornickel wurde auf ſeinen Wunſch zur Ableiſtung des Probejahres an der Anſtalt belaſſen, dann aber im Laufe des Schuljahres durch Verfügung vom 11. November an die Aufbauſchule nach Friedberg berufen.

Der Geſundheitszuſtand des Studienrats Heß ließ zu wünſchen übrig. Er leidet an einer ſehr hartnäckigen Halsaffektion, die auch ſein Allgemeinbefinden beeinträchtigt. Er mußte deshalb, um ſich einer längeren Kur zu unterziehen, zunächſt vom 12. Auguſt bis 28. September beurlaubt werden. Seine Stunden wurden zur Hälfte von den Amtsgenoſſen, zur Hälfte von Studien⸗ referendar Hornickel, dem damit eine halbe Verwendung zufiel, übernommen. Nach den Herbſt⸗ ferien trat Studienrat Heß zwar ſeinen Dienſt wieder an, mußte aber weiter durch Studien⸗