Jahrgang 
1850
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Alterthum schildert ihn als einen ausgezeichneten Künstler in der Bild- schnitzerei, Bildhauerei, Baukunst und Mechanik, der von der Pallas selbst unterrichtet wurde. Hygin. F. 39. Auch wird er als der Erfinder vieler zur Technik, namentlich zur Holzschnitzerei nothwendiger Werkzeuge z. B. der Axt, der Säge, des Bohrers genannt. Eben so schreibt man ihm die Erfindung der Richtwage, des Fischleims, des Mastbaumes und der Segel- stangen zu. Pausan. IX, 11. Plin. Hist. Nat. VII, 56. Auch gilt er für den Verfertiger der tragbaren und zum Zusammenlegen eingerichteten Stühle, welche die Athenäerinnen an den Panathenäen trugen. Pausan. I, 27, 1. Ganz besonders aber wird er als derjenige Künstler gerühmt, welcher die Statuen und rochen Hermen, die vor ihm mit geschlossenen Augen und bewegungslos mit an die Seiten gelegten Händen gebildet wurden, mit ge- öffneten Augen, mit freien Armen und Beinen und in scheinbarer Bewegung Leben und Ausdruck gab, weshalb man von

hervorarbeitete, und ihnen 4 elte Bildsäulen verfertigt.

ihm sagte, er habe wandelnde und bese

Vergl. Diodor. a. a. O.. 23. namentlich aber den ersten Excursus von Biester zu Platons Menon.

pag. 63. Ja man erzählte sogar, er habe eine hölzerne Bildsäule der Aphrodite verfertigt, und durch hineingegossenes Queckailber bewirkt, daſs sie sich bewegte. Aristotel. de anim. I, 3. Die eigentlichen Schicksale seines Lebens, namentlich seinen Aufenthalt bei Minos auf Kreta, und die künstliche Art, wie er seinem Sohne Ikaros zu der unglücklichen Flucht über das ägäische Meer durch Flügel aus Wachs und Leinwand behülflich war, setzen wir hier als hinlänglich aus Ovid bekannt voraus.

Aaudεον dopig ràâ Tavrälou Toiuara pevedi. ffenbar eine Paronomasie. Der Sinn, den Sokrates die philosophischen Wahrheiten seien für ihn das Höchste, seien ihm lieber als alle Kunst und alle Schätze. Der Reich- thum des phrygischen Königs Tantalos war in Alterthum gprächwörtlieh; daher die bekannten Ausdrücke rälara Tardou undαeον Tavrd-ov.

(34) Nach dem Scholiasten zu unserer Stelle sind die Verse aus den KugPioig des kyklischen Dichters Stasinos aus Kypros, die sich an die Ilias anschlossen; nach dem Scholiasten des Sophokles aber rühren sie von Epicharmos her.

(35) rG gerd roöro quae inde sequuntur, die daraus entspringenden Folgerungen. Vergl. Jacobs(in dessen Sokrates VI.) so wie die übrigen Ausl. zu Platons Krit. Cap. 10. fin.

(36) 6 6uανννος 7Der Ausdruck hinkend für die un- gerade Zahl entspringt aus der Veranschaulichung der Zahlenverhältnisse durch Linien, wo gleiche Stücke immer die Einheit darstellen und man nun die Zwei unter einem Winkel oder gleichlaufend neben einander wie die Schenkel am Körper zeichnet und nun die weiteren Einheiten ab- wechselnd an diese ansetzt, z. B.

1 3 5

, 4

wo bei den unpaarigen oder ungleichen einer kürzer ist, also der Gang

(33) a038 v7 Die Worte enthalten o damit verbindet, ist der:

Schol. zu Euripid. Hecub. v. 848. Palaeph.

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