Jahrgang 
1850
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hinkend ware. Dasselbe Bild ist z. B. auch bei dem gleichschenkligen Dreiek unterliegend.« Arnold Platons Werke einzeln erklärt und in ihrem Zusammenhange dargestellt. Berlin 1835. Erstes Heft. S. 62 u. 63.

(37) Kal pdo oi drparyyot Bei diesen Worten ist aus dem Vor- hergehenden oll zal zuld daregydgoyrau zu ergünzen.

(38) dοre or TZTaual xedetralâ bο% ιν moeẽx stris nach dem Scholiasten eine sprüchwörtliche Redensart, die den Sinn hat: es soll durchaus nichts

von dem, was du sagst, verloren gehen, oder, wie wir im Deutschen sagen, in den Wind gesprochen sein.

(39) 3daæeν ο Loorers Proteus, der bekannte weissagende und zaubrische Meergreis, dessen Geburtsland verschieden angegeben wird, war nach Homer. Odyss. IV, 385. ein Aegyptier; nach späteren Erzählungen aus Pallene(Phlegra), einer Landzunge von Emathien, einer der schönsten Provinzen Macedoniens. Er hütete die Robben(⁴ας Poseidons im aegyp- tischen Meere, nach Homer auf der wüsten Insel Pharos, unfern der west- lichen Mündung des Nil. Wie die Meergötter überhaupt, so besafs auch er nicht nur die Gabe der Weissagung, sondern auch die Zauberkraft, sich in die verschiedenartigsten Gestalten, in Thiere, Bäume, ja selbst in Feuer und Wasser zu verwandeln. Vergl. Odyss. a. a. O. v. 455 458. Nur durch List und Gewalt gezwungen weissagte er. Er wendete aber erst Alles an, um den Fragenden zu entwischen. Wer jedoch Muth und Aus- dauer genug besals, ihn stets in Banden fest zu halten, und abzuwarten, bis er seine wahre Gestalt angenommen, dem gab er auf jede mögliche Frage Bescheid, und entdeckte Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges. So fesselte ihn unter Andern Menelaos auf Anrathen der Eidothea, und zwang ihn, ihm zu verkünden wie er sicher in die Heimath zurückkehren könne. Vergl. Nitzsch zu der angeführten Stelle aus der Odyssee. Anmerk. S. 270. ff. Heyne und Voss zu Virgil. Georgic. IV, 386. sedd. und die Ausl. zu Horat. Satir. II, 3, 71. u. Epist. I, 1, 90

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