Jahrgang 
1850
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Eneyklop. Sect. III. B. 10. S. 277. ff. Krause in Paulys Realencyklop. B. 5. S. 1105. ff. kürzer K. Fr. Hermann im Lehrb. der gottesd. Alterth. d. Gr.§. 54. S. 273. ff.

(29) 49ad oœxꝗ Auch hier steht zou, wie so oft bei Platon, in der Bedeutung von opinor, ni fallor. Vergl. Jacobs(in dessen So- krates VI.) und Loewe zu Krit. Cap. II. init.

(30) gege dH, 4rισρεενέ⁴εενα, i Jeoe Die Uebersetzung hält sich hier an Heindorf's sehr richtige Bemerkung zu Hipp. Mai. p. 162.§. 36. In verbis seqq. g0/ον⁵ασ ri xor' au Asyonεν Stephanum, corrigentem Asycusy, non audio. Fraudi fuit viro doctissimo Latini sermonis ratio, cui dispar in hoc genere est usus Graecorum. de legg. II. p. 652. B. 4α- 2alᷣꝗß 82⁷ νεν ki wore léyoney Äi, edt Ti 99 deiv. Gorg. p. 455. A. gége d§, Idoey ri ore val Jtyohtev zegl Tys gyroguuss. Euthyphr. p. 7. A. gége 69, 2rrdεμεκνα, ri Téyousv. Quibus locis ri xore Aépouey est quid s. quale sit id(verum necne) quod dicimus. Contra de legg. I. p. 642. A. dgdre 0Ouv Ti oεκ est videte, quid fa- ciendum nobis sit s. quid facere velimus.« Auch in unserer Stelle könnte man leicht zu der Aenderung ri Ayouεν versucht werden. Allein dann hätte es die Bedeutung quid nobis dicendum sit, oder quid di-

cere velimus, was natürlich, wie schon der Zusammenhang lehrt, hier ganz unstatthaft würe.

(31) grlorxter6 Gre al eogelsg 16 eogelee. Nach Bast's Specim. Crit. p. 77. vorgetragener, ganz unzweifelhafter Verbesserung, die von Bekker, Stallbaum und den Züricher Herausgebern dadurch die beste Würdigung gefunden, dals sie dieselbe ohne Weiteres in den Text aufgenommen haben. Ohne dieselbe ist die ganze Argumentation verfehlt und unvollständig. Zum richtigen Verständniſs der Stelle genügt Stallbaum's einfache und kurze Darlegung: Nam ita demum recte procedit argumentatio, quae quidem haec est: T0 ⁶νον amatur a dis propterea, quod est Gαν, neque ideo, quia amatur, est 6⁶αοσ+. Sed z Seowilss

propter id ipsum, quod diis carum est, οxides habetur. Ergo utrumque est inter se diversum.

(32) Tod nter sou xoyov Solwer elwal AatddJou wrd. Daidalos ist ein uralter Collectivname einer ganzen Gattung von Künstlern, die von den besonderen Schnitzbildern, die sie verfertigten(daαdααe künstlich aus- arbeiten, schmücken), diesen Namen erhielten, und bezeichnet nicht nur überhaupt den Tausendkünstler der vorhistorischen Zeit, sondern namentlich auch den Träger und Repräsentanten der bildenden Kunst in einem langen Zeitraume der griechischen Kunstgeschichte. Werke von ihm werden auf den verschiedensten und durch ihre Lage weit von einander getrennten Puncten der alten Welt erwähnt; in Aegypten, Griechenland, Kreta, Sicilien, Sardinien und Italien. Nach Einigen war er der Sohn des Metion und der Iphinoe, und Enkel des Eupalamos(Diodor. IV, 76. Pherecyd. Fragm. ed. Sturz p. 210. verglichen mit Pausan. IX, 3, 2.); nach Andern des Palamaon, Enkel des Eupalamos, Urenkel des Erechtheus,(Apollodor- III, 15, 8.) mithin aus dem Geschlecht der Athenäischen Erechtiden. Das