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und Peitschenträger, Hαgot und naor ε„ο69ot, unter ihnen, welche die executive Polizei zu handhaben hatten. 3
Die bei den Panathenäen ausgesetzten Kampf- und Siegespreise bestanden nicht in Geld(es war ja überhaupt nicht dydv Tohuarirhs), sondern, wenigstens in den gymnischen Wettkämpfen, in einem aus den Zweigen des geweihten Oelbaums aus der Akademie gewundenen Kranze,(Athen. V. 187. F. vergl. mit Xenoph. Sympos. Cap. 1, 2.) und zugleich in einem groſsen und schönen Thongefäls, welches mit dem feinsten und besten Oel von den heiligen opiat(so hiefsen die heiligen Oelbäume in der Akademie) gefüllt war.(Pindar. Nem. X. v. 33— 36. namentl. die Schol. zu v. 61 u. 63.) Diese Thonvasen wurden aus der berühmten koliadischen Töpfer- erde mit vieler Kunst gefertigt und enthielten in der Regel bildliche Dar- stellungen, welche sich auf die Gattung des errungenen Sieges bezogen, sammt der Aufschrift: To 49 ⁄ ε(oder 40 ½1ε 1 Q) d 1(oder&41) eigte.
Der zweite Hauptbestandtheil des gesammten Festes war die eori. Sie begann am 28ten Hekatombaion mit der grofsen Procession mit dem Peplos(duνπ), und endigte mit einem grolsen feierlichen Opfer(d.νασαια*, und einer allgemeinen Speisung des Volkes(Griaoνς). Daſs auch an den kleinen Panathenäen eine Procession mit dem Peplos, wenn gleich vielleicht mit einem andern als dem, der an den groſsen gebraucht wurde, Statt gefunden habe, ist zwar von Meursius a. a. O. Cap. 17. bestritten worden, wird aber aus den von Meier beigebrachten Nachweisungen aus Sehriftstellern und Scholiasten wahrscheinlich. Wenn sich indessen auch der Unterschied, der zwischen beiden Processionen Statt fand, nicht gerade mit Bestimmtheit nachweisen lälst, so ist doch kaum daran zu zweifeln, daſs derselbe ein sehr wesentlicher war. Jedenfalls zeichneten sich die groſsen nicht nur durch grölsere Pracht und bedeutenderen Auf- wand, sondern auch durch längere Dauer aus. Die Procession an den groſsen Panathenien war zuverlässig die grölste und herrlichste, welche man in Athen zu sehen bekam, und aufser der groſsen, welche zu Olymp an den Olympien gehalten wurde, läſst sich schwerlich eine andere in ganz Hellas mit ihr vergleichen. Auch die neuere Zeit dürfte, nach K. O. Mül- ler's richtiger Bemerkung, in Bezug auf die seltsame Vorrichtung nicht leicht etwas darbieten, was damit vergliechen werden könnte, als etwa nur den Festzug der heiligen Rosalie zu Palermo.— Der Mittelpunet, um welches sich hier Alles drehte, war die Bekleiduug des hölzernen Stand- bildes der Athene Polias mit dem groſsen gestickten Peplos(rεrlos rau- ar0Oενιι⁴⁵ο⁸), dem prachtvollsten Schaustück, welches bei der ganzen Feier der Panathenäen vorkam. Der zerlog war ein Prachtgewand, welehes Attische Jungfrauen(nach dem Schol. zu Euripid. Hecub. v. 463. auch Frauen, jedoch nur prytze Te*eio*), die in dieser Eigenschaft oyadrivar hieſsen (Hesych. s. v. ai rôèr atalo ai*r6¹), unter der Aufsicht zweier aus edlen Geschlechtern gewühlten Arrephoren(Harpoerat. s. v. d νοe,: 496„69,— ai ris dphe rod atr-or„oTop zai νν ϑ Q ‿‿ν*τπρρ aατ·m), und unter Theilnahme einiger Priesterinnen(vergl. Etymol. Magn. 805, 43. s. v. XA-³ιαια⁴) zu weben und zu sticken hätten. Mit dem Geschäfte der Fertigung des Peplos wurde jedesmal am letzten Tage des Monats Pyane-


