Jahrgang 
1794
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eirmlnen Theile dieser Wissenschaft vorteägke ist wichtig, nnd

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teresse aie Unterhaltungen über diese wichtige Gegenstande sindem von aller rhilosophischen Lettüre turückgeschreckt wer-- den, nnd sich lieber mit tausend nichtobedentenden Kleinig- teiten beschäftigen, als daß sie zuweilen eineStnnde dem ernst- lichen Nachdetilen über deti Menschen, seine Verhälmisse ge- gen andere vernünftige Wesen«, seine moralische Natur, über die Zweckntüsigteit und Ordnung des bewundern-würdigen Welt- gebändee nnd den erhabenerr Urheber desselbigen widmete solle ten. Oder sie werdeii über alle diese Dinge sehr obersiächlich nnd in einem absprechenden Teile räsonnirem ohne· die-Haupt- punkte en kennen ,, auf welche- bey diesen Untersuchungen alle-» antoninit. Nichte bewahrt besser vor dein Nachbeten ge- wisser Modemeinunsen, vor dein leichtsinnigen Annehmen ge- wisser Systeme des Unaiaubene ri. d.g. ais srüheiBelanntschast mit der Philosophie.«

Daß der systematische Vortrag dieser Kenntnisse, wenli er ewecktnüsig eingerichtet ist, nicht mehr tu schwer süe Jünglinge aus den obern Klasselr der Gymnasien sey, wird durch die Ek- fahrung besteittigt. Der Lehrer rann durch öftere eingesirelite Fragen an-seine Zuhörer erfahren, ob man ihn verstanden hat oder nicht, nnd in dem letztern Falle seine Sätze weiter in er- läutern, die vorgebrachten Einivürse tu heben, nnd die zücken· in Zeit Kjtmmissen seiner Lehrlinge in ergänzen suchen. So

vwenig als man einen eufammevhätlgeliden Vortrag über Reli-

gion-wissenschaft, Mathematik und andere Wissenschaften al-

« zweckwidrig für Schulelr ansehen wird; eben so weiiig«tvike)kiian mit Grunde einigen Anstand finden, den philosophischen Ele- - mentarnnterricht darin iuiulassen.-

z) Die Bestimmung der Ordnung, in welcher-derlehrer die

ver-