Jahrgang 
1794
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z) Der weck dieses Unrerrichts rann rein« anderer e n, als» den Lehrlinän eine vorlausige. Uebeksicht von dem ganxetii Plan

der theoretischen nnd praktischen åphilosophie zu geh-n, m

wichtigsten Wahrheiten derselben im usammenhang dariustellen,

nnd jede Wahrheit so weit aus Beweise tu stünden, als eo ppue eine sehr rief gehende kritische Untersuchung des menschli-

chen Errenntniß- nnd Willensvermögeno möglich ist. Dieses

soll nur der erste Enrsus des philosophischeit Unterrichtt seyn-

ntelcher sich bequem in einem oder anderthalb Jahren beendigen

läst, wenn man wöchentlich troey oder drei Stunden dazu aus-

sehet. Ein vollständigerer Unterricht über die einzelnen Theile

dieser Wissenschaft nmß erst in akademischen Vorlesungen er-

theilt werden. Daß diejenige, welche Universitäten besuchen,

sie mögen sich eine Hauptwissenschast wählen, weid)e sie wollen,

auch philosophischef Collegia hören müssen, und daß durch deit

Schulunterricht der akademische in dieser Wissenschasts nicht

entbehrlic) gemacht werde, ist reinem Zweifel unterworfen. Ine. , Gegentheil werdett sie den leitrrn desto besser sasseit und lieune

·»Den, nnd mit weitgrdsserem Interesse dazu angezogen werden,

tventt sie non dem Ganzen der Wissenschaft schon eine Ueber-

sicht haben, nnd ans die gelegteit Gründe weiter sortbauen töne. nen.«»

MancheJütiglinge, welche sich dein Handlungestande, den Krfsgstvissenschasteit n. d. g. widmete, können, wenn sie die Schl«e"verlassen halieit, meisieniheilo nie wieder einen mündli- chen Ullkskkikht über die Philosophie benutzen. Diese Wer-» den sich aka durch Ltktüre philosophischer Schrifteii, und münd- liche Unterhaltungen darüber- tveit leichter auobildeiti wenn sie auf der Schule Wen Grund-dazu gelegt MMK Ohne dieseVorübungen werden sie manche-sehr gewöhnlick)e Aus- drücke in Schriften nnd Gespkskchtn nicht«viksttl:en, rein Jn-

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