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Ueber die landwirthſch aftlich en Nebengewerbe, mit Demonſtrationen, 2ſtündig.. Ueber Fiſchzucht, Geflügelzucht, Seidenwürmer⸗ zucht und Bienenzucht, ſtündig, mnenigelönch. IV. Semeſter(Sommer):
Betriebslehre und Fertigung von Ertrags⸗ und Grundanſchlägen, mit Demonſtrationen und Excurſio⸗ nen, 4ſtündig, enthaltend:
Lehre von den Betriebsſyſtemen, der vecnben, der Statik und der Taxation.
Geräthekund e, 2ſtündig, mnentgeltlic
Bonitiren, 2ſtündig..
Bei allen dieſen Vorleſungen wird die Kenntniß der einſchla⸗ gerden Hülfswiſſenſchaften vorausgeſetzt.
In jedem Semeſter wird ferner zu Anfang für etwa Neuein⸗ tretenbe einige Stunden über das Studium auf der Univer⸗ ſität ein Vortrag gehalten und während der ganzen Dauer der Vorleſungen ein Converſatorium und Diſputatorium über die wich⸗ tigſten landwirthſchaftlichen Tagesfragen geleitet, in welchem die
Studierenden ſich in Vortrag und Debatte üben ſollen.
Für Nichtlandwirthe hält der Unterzeichnete alle 2 Zahre einen gedrängten Vortrag über die geſammte Landwirth⸗ ſchaftslehre, 5ſtündig, mit Demonſtrationen und Excurſionen.
8§. 6.
Die für den Landwirth nothwendigen und wünſchenswerthen
Hülfswiſſenſchaften werden von den folgenden Herren Docenten in
aus den jedesmaligen Vorlefungsverzeichniſſen erſihtlcher Anord⸗
nung geleſen: 1) Staats⸗ und Camexatwiſſenſchaften, von: Prof. Ddr. Stahl und Dr. Umpfenbach. 2) F Forſtwirthſchaftslehre, von: Prof. Dr. G. Heyer aund Dr. E. Heyer. 3) Chemie(und praktiſcher Curſus im Laborato⸗ rium), von: Prof. Dr. Will, Prof. Dr. Kopp und Dr. Engelbach. 4) Meteorologie, von: Prof. Dr. gopß.


