Jahrgang 
1926
Einzelbild herunterladen

12

g) Teilnahme am freiwilligen Unterricht.

1. Philosophische A. G. 2 Schüler 2. zur Vertiefung des Deutschunterrichts 1 7 3., 7 engl. Unterrichts 3 4. erdkundl. Unterricht 5 5. mathem. Unterrichts 21 6. naturw. Unterrichts 9 7 für wahlfreies Zeichnen 32

h) 1. Schülerselbstverwaltung.

Jede Klasse wählte ihren Sprecher. Im allgemeinen war bei den Schülern für die Selbst- verwaltung großes Interesse vorhanden. Das Gemeinschaftsleben ist infolgedessen gering.

2. Schülervereine.

1. Kunst und Jugend.

Die alljährliche Ausstellung von Schülerarbeiten aus dem Kunst und Zeichenunterricht wird bald zur ständigen Einrichtung, mit der Schüler und Eltern rechnen. Dies zeigt auch die stets steigende Besuchsziffer. Der Unterricht kann diese Ausstellungen schwer entbehren, da sie als Jahresabrechnungen einmal den Schülern Ansporn sind und Anregungen geben, zum andern auch die Verbindung mit dem Elternhaus schaffen und auch dort das Interesse für den künstlerischen Unterricht wecken.

Die Ausstellung fand dieses Jahr kurz vor Ostern statt und zwar am 20/21 und 27/28 März. Es wurden rund über tausend Eintrittskarten verkauft, wobei der Besuch unserer Schüler unberücksichtigt blieb, sodaß nach Abzug aller Unkosten, die diesmal erheblich waren, 90 Mk. der Kasse von Kunst und Jugend zugeführt werden konnten.

2. Neudeutschland.

Entsprechend seinem Ziel als Jugendverein hat N. D. eine Reihe von kleinen Wande- rungen unternommen, verbunden mit Spielen, Abkochen und Zeltbauen. Diese Wanderungen führten nach Stromberg, durchs Morgenbachtal, zum Kammerforst. Das Ziel der großen Wanderung in den Pfingstferien war Aachen, wo eine Tagung von N. D. der Westmark statt- fand. Auf Schusters Rappen zog die junge Mannschaft von Brohl a. Rh. aus quer durch die Hocheifel und erreichte nach mehrtägiger Wanderung glücklich das Ziel. Die alte Kaiserstadt Aachen mit den Erinnerungen an große Zeiten, die rege Teilnahme und die enge Beziehung der aus allen Gauen Westdeutschlands herbeigeeilten Scharen zu einander war für die 2000 Teilnehmer ein reiches Erlebnis.

Anfangs Dezember beging die Gruppe ihr Stiftungsfest, daran schloß sich ein gemüt- liches Zusammensein im Turnsaal der Ursulinen. Einige Tage später wurde unter reger Be teiligung der Eltern, Lehrer und Schüler das Theaterstück:Retter Till gespielt.

Die Gruppe zählt 40 Schüler. 1