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. Naturbeschreibung.
Geschichte. Die Hauptereignisse der ausserdeutschen Geschichte seit 1517. Ein- prägung des geschichtlichen Schauplatzes, sowie der wichtigsten Jahreszahlen und
Gedenktage. Unser Kaiser- und Königs- haus. Ott(Rauch). . Erdkunde. Wiederholung und Ergän-
zung der Landeskunde des deutschen Reiches. Die deutschen Kolonien. Ubun-
gen im Kartenlesen. Kartenskizzen. Koch. . Mathematik. Lehre von den Potenzen
und Wurzeln. Gleichungen ersten Gra- des mit einer oder mehreren Unbekann- ten. Einfache quadratische Gleichungen mit einer Unbekannten.— Ahnlichkeits- lehre. Proportionalität gerader Linien am Kreise, stetige Teilung. Regelmässige Vielecke, Kreisumfang und Inhalt. Kon- struktions-Aufgaben. Haus- und Klassen- arbeiten. Sauerborn.
Wiederholung und Erweiterung des botanischen Lehr- stoffs der früheren Klassen mit Rücksicht auf die Erkennung des natürlichen Sy- stems der Phanerogamen. Systematik und Biologie. Besprechung der wichtig- sten ausländischen Kulturgewächse. Nit- teilungen über die geographische Ver- breitung der Pflanzen. Die Gliedertiere und die niederen Tiere. System der wir- bellosen Tiere. Wiederholung des Systems der Wirbeltiere. Nägler.
.Physik. YNorbereitender physikalischer
Lehrgang I.: Die einfachsten Erscheinun- gen aus der Nechanik fester, flüssiger und gasförmiger Körper, sowie aus der Wärmelehre in experimenteller Behand- lung. Sauerborn.
10. Zeichnen. Vereinigt mit Prima.
1.
3. Tertia. Ordinarius: Oberlehrer Dr. Rauch. Religion. a) Katholische. Die Lehre
von den Gnadenmitteln. Erklärung des
3.
Kirchenjahres. Auswahl biblischer Ge- schichten des Alten und Neuen Testaments. Niel.
b) Evangelische. Die biblischen Ge- schichten des Neuen Testaments. Lehre von der Sünde, der Erlösung, dem heili- gen Geiste und dem neuen Leben des
Erlösten. Sprüche und Kirchenlieder. Habermehl. . Deutsch. Lesen von Gedichten und
Prosastücken(Aus dem deutschen Volks- epos, auch aus dem nordischen Sagen- kreise: AIlgemeingeschichtliches, Kultur- geschichtliches, Erdkundliches, Naturge- schichtliches; die schönsten Balladen von Uhland und Schiller). Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten nach dem Kanon. Belehrungen über die poetischen Formen und Gattungen, sowie über die persönlichen Verhältnisse der Dichter. Grammatik: Zusammenfassende und ver- tiefende Wiederholung des früher Gelern- ten unter besonderer Berücksichtigung der Unregelmässigkeiten und Schwankungen des Sprachgebrauchs, namentlich in der Formenlehre.— Aufsätze undStilübungen. Rauch.
Französisch. Lektüre: Lamé-Fleury, Histoire de la Découverte de lAmérique. Poetische und prosaische Lesestücke. Sprechübungen im Anschluss an Gelese- nes und Vorkommnisse des täglichen Le- bens. Auswendiglernen von Gedichten nach dem Kanon und von Prosastücken. Erweiterung des Wort- und Phrasen- schatzes.— Grammatik: Wiederholung der Formenlehre, besonders der unregel- mässigen Verben. Gebrauch der Hülfs- verben avoir und ôétre zur Bildung der umschriebenen Zeiten. Wortstellung, Rek- tion der Zeitwörter, Gebrauch der Zeiten und Modi, besonders des Konjunktivs. NMündliche und schriftliche Ubersetzungen aus dem Franzôsischen und dem Deutschen. Rauch.
. Englisch. Lektüre: Die fünfzehn Skiz-
zen und eine Anzahl von Gedichten aus dem Lehrbuche. Lautliche Schulung. Sprechübungen wie im Französischen.


