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III. Zur Geschichte des Gymnasiums. a) Persöpliche Verhältnisse.
Mit Beginn des neuen Schuljahres schieden 3 Kollegen aus dem Verband der Anstalt aus:
1. Professor Bernhard Heun, der seit Ostern 1904 dem Gymnasium angcehört hatte, um als Königlicher Gymnasialdirektor die Leitung des Gymnasiums in Hadamar zu übernehmen,
bO
Oberlehrer Hermann Reith, der nach dreijähkriger Wirksamkeit an der hiesigen Anstalt an das Königliche Gymnasium in Wiesbaden berufen wurde, und
3. Wissenschaftlicher Hilfslehrer Eduard Müller, dem die Verwaltung einer Ober- lehrerstelle an dem Fürstlichen Gymnasium zu Corbach übertragen wurde.
An die Stelle der ausgeschiedenen Kollegen traten ein: 1. Oberlehrer Lorenz Neumann vom Königlichen Gymnasium in Hadamar,
2. Wissenschaftlicher Hilfslehrer Alfred Schäfer von dem Gymnasium mit Real- schule zu Homburg v. d. Höhe,
3. Wissenschaftlicher Hilfslehrer Dr. Westenberger von dem Progymnasium in Hofgeismar. Hilfslehrer Schäfer wurde durch Verfügung des Königlichen Provinzial-Schulkol- legiums vom 20. Juni 1914 und Hilfslehrer Dr. Westenberger durch Verfügung vom 29. September 1915 zum Oberlehrer ernannt.
Mit Beginn des Schuljahres trat der Kandidat des höheren Lehramts Clemens Reichwein zur Ableistung des gesetzlichen Probejahres in das Lehrerkollegium ein.
In das mit dem Gymnasium verbundene Pädagogische Seminar traten im Herbst 1914 folgende Kandidaten des höheren Lehramts ein: 1. Ferdinand Weier, 2. Rudolf Jokler, 3. Ernst Grau, 4. Eduard Will; die gleichfalls dem Seminar überwiesenen Kandidaten Joseph Racky und Karl Keul wurden noch vor Beginn des Seminar- jahres in das Heer einberufen.
Zu Seminarleitern für den neuen Kursus wurden die Professoren Dr. Haas und Dr. Schmitthenner ernannt
Professor Dr. Frye sah sich gezwungen, zur Wiederherstellung seiner angegrif- fenen Gesundheit während des ganzen Schuljahres Urlaub zu nehinen. Die Vertretung übernahmen im Sommerhalbjahr die Kollegen, im Winterhalbjahr der wissenschaftliche Hilfslehrer Dr. Karl Welz vom Gymnasium und Realprogymnasium zu Oberlahnstein.
Die Stellvertretung des zu einer militärischen Uebung vom 1. Mai bis 26. Juni beurlaubten Oberlehrers Schnädter übernahm der Probekandidat Hans Barth vom Wöbler-Realgymnasium in Frankfurt a. M.


