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Für Schwimmübungen war den Schülern im Sommer in der städtischen Bade- und Schwimmanstalt passende Gelegenheit geboten.
Für den Spielbetrieb wurde eine große Wiese für drei Nachmittage wöchentlich ge- pachtet.
Außerdem turnte und spielte der Schülerturnverein, der sich aus 50 Schülern der Se- kunda und Prima zusammensetzte, wöchentlich zweimal. Diese Turn- und Spielstunden wurden durchschnittlich von 35 Schülern besucht. Am 10. August beteiligte sich der Verein an dem Rhönturnfest auf der Wasserkuppe mit 4 Schülern an dem Turnen für Erwachsene iiber 17 Jahre und mit 6 Schülern am Jugendturnen. Am Sedanturnen der höheren Lehranstalten zu Fulda nahmen 23 Schüler teil und am allgemeinen Jugendturnen des Kreises Fulda 25 Schüler. Alle diese Veranstaltungen fanden unter Leitung eines Turnlehrers des Gymnasiums statt.
Viele Schüler der unteren und mittleren Klassen fanden sich außerdem häufiger im Sommer zu freiwilligen Spielnachmittagen auf unserem schönen Spielplatz zusammen.
Wanderungen wurden öfters vom„Wandervogel“ unternommen, dem von unserer An- stalt 8 Schüler angehören. Die Turnfahrt der Anstalt fand am 27. Mai statt. Der Schüler- turnverein unternahm eine Turnfahrt unter Leitung des Turnlehrers.
b) Zeichnen.
Der Zeichenunterricht ist für die Schiller der Klassen V bis OIII einschließlich ver- bindlich, für die Klassen II und I wahlfrei.
Klasse V übt das Gedächtniszeichnen nach Lebensformen unter Anwendung von Kohle und Pastellkreide.
Klasse IV zeichnet Flachornamente nach Blättern, Schmetterlingen, Vogelfedern und Fliesen mit besonderer Berücksichtigung der Farbenerscheinung. Neben Kohle und Pastell- kreide finden Bleistift und Wasserfarben Verwendung.
Klasse III übt das perspektivische Zeichnen mit Berücksichtigung der Beleuchtung und Farbe. In UIII kommen einfache Kunst- und Naturformen zur Darstellung, in OIII schwierigere Objekte, Stilleben und Innenräume.
Die Schüler der Zeichenselekta aus Klasse II und I— setzen die Ubungen der OIII fort und erweitern sie noch durch Naturaufnahmen im Freien. Außer den schon genannten Darstellungsmitteln kommen inbetracht Tusche, Aquarell- und Oelfarben. Schüler, die sich
einem technischen Berufe zuwenden wollen, werden auch im gebundenen Zeichnen unterrichtet. Die Schülervereinigung„Rembrandt“ zählt 21 Mitglieder. Die Vereinsbibliothek wurde auch im verflossenen Jahre um einige kunsttechnische Werke vermehrt.
c) Gesangsunterricht.
1. Sexta. 2 St.
Im Zusammenhang mit dem theoretischen Unterricht libungen zur Erzielung richtiger Tonbildung, Aussprache und Atmung. Singen von Liedern auf Grund der fortschreitenden all- gemeinen gesanglichen Kenntnisse und Fertigkeiten. Ubungen im Notenschreiben und Musik- diktat.


