Jahrgang 
1913
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Die Schüler der Zeichenselekta aus Klasse II und I setzen die Ubungen der OIII fort und erweitern sie noch durch Naturaufnahmen im Freien. Es kommen zur Anwendung Kohle-, Blei- und Federzeichnen, Aquarell- und Oelfarbentechnik. Schüler, welche sich einem technischen Berufe zuwenden wollen, werden auch im gebundenen Zeichnen unterrichtet.

Die SchülervereinigungRembrandt zählt 14 Mitglieder, die sich an den wöchentlichen Ubungen beteiligen. 5

Die Bibliothek des Vereins wurde auch im abgelaufenen Jahre um einige kunsttechnische Werke vermehrt.

Gesang.

1. Sexta. 2 St.

Im Zusammenhang mit dem theoretischen Unterricht Ubungen zur Erzielung richtiger Tonbildung, Aussprache und Atmung. Singen von Liedern auf Grund der fortschreitenden all- gemeinen gesanglichen Kenntnisse und Fertigkeiten. Ubungen im Notenschreiben und Musik- diktat.

2. Quinta. 2 St.

Wiederholung und Erweiterung des Sextapensums. Fortsetzung der Gehörübungen durch Ubertragen von Ton- und Tonwertfolgen in die Notenschrift. Weitere rhythmische bungen und Ubungen zur Vervollkommnung der Tonbildung, Aussprache und Atmung. Zwei- und drei- stimmige Gesänge in harmonischer Stimmführung.

3. Chorsingen. 3 St.

Die gesanglich und musikalisch befähigten Schüler der Klassen IV l sind zur Teilnahme am Chorsingen verpflichtet. Unter besonderer Beachtung der Ton-, Gehör- und Atemübungen wurden vierstimmige Volkslieder, Kunstlieder, vier- und mehrstimmige Hymnen, Motetten für gemischten Chor und auch für Männerchor nach den methodischen Forderungen des Lehrplans eingeübt. Zum Gesamtchor wurden noch aus V und VI besonders stimmbegabte Schüler heran- gezogen.