V. Stipendien und Unterstützungen.
I. Schulgeldbefreiungen an 60 Schüler 5370 Mark.
II. Stipendien: 1. Staatsstipendium an 4 Schüler 129 Mark. 2. Wehner'sches Stipendium an 1 Schüler 35 Mark. 3. Moser'sches Stipendium an 1 Schüler 19,52 Mark. 4. Schmitt'’sches Stipendium an 1 Schüler(Verwandten) 55,78 Mark. 5. Jubiläums-Stiftung an 8 Schüler 163,76 Mark. 6. Och-Habersack'sches Stipendium an 10 Schüler 260,57 Mark. 7. Pfarrer Kobel'sches Stipendium an 1 Schüler(Verwandten) 97,52 Mark. 8. Wohltäter-Stiftung an 10 Schüler 222,56 Mark. Zu Prämien und für die bibliotheka pauperum wurden 138 Mark verausgabt.
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VI. Mitteilungen an die Eltern.
Das neue Schuljahr beginnt Donnerstag, den 3. April, vormittags 8 ½ Uhr mit der Prü- fung der neuangemeldeten Schüler. Anmeldungen nimmt der Unterzeichnete in seinen Dienst- stunden entgegen. Vorzulegen ist das letzte Schulzeugnis(Abgangszeugnis) nebst Impf- und
Heburtsschein.
Zur Erleichterung des Verkehrs zwischen Eltern und Lehrern wird zu Anfang eines jeden Schuljahres Ort, Tag und Stunde angegeben, an denen die Lehrer wöchentlich für die Eltern oder Pfleger ihrer Schüler zu sprechen sind.
Abmeldungen müssen vor Beginn des neuen Vierteljahres erfolgen, widrigenfalls auch für dieses das Schulgeld zu entrichten ist.
Gesuche um Schulgeldbefreiung können nur im Anfange des Schuljahres berücksichtigt werden. Für neu eintretende Schüler ist ein Erlaß des Schulgeldes im ersten Halbjahr aus- geschlossen.—
Befreiungen vom Turnen treten nur für ein halbes Jahr ein; die betreffenden Anträge und ärztlichen Gutachten sind in der Regel nach jedem Halbjahr zu erneuern.
Die Ferien-Ordnung von Ostern 1913 bis Ostern 1914 ist folgende:
Ostern 1913 von Mittwoch den 19. März bis Donnerstag den 3. April. Pfingsten von Freitag den 9. Mai bis Freitag den 16. Mai.
Sommer von Freitag den 4. Juli bis Dienstag den 5. August.
Michaelis von Sonnabend den 27. September bis Dienstag den 14. Oktober. Weihnachten von Sonnabend den 20. Dezember bis Sonnabend den 3. Januar 1914. 6. Ostern 1914 von Sonnabend den 4. April.
Fulda, im März 1913.
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Der Königliche Gymnasialdirektor
Dr. Wahle.


