Jahrgang 
1912
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Luftballon(Zeppelin-Schwaben) von der Form eines Zylinders mit halbkugeligen Enden hat a= 138 m Länge und 2r= 13,8 m Breite. Ein Quadratmeter der Hülle wiegt 0,3 kg. Wie groß ist sein Auftrieb, wenn er mit Wasserstoff gefüllt ist? Spezifisches Ge- wicht des Wasserstoffs S.= 0,00009, der Luft se= 0,0013. 4. Von einem Turme, der h= 81 m über dem Spiegel eines Sees liegt, sieht man ein Luftschiff unter dem Höhenwinkel 5= 23⁰ 45! 48 und sein Spiegelbild im See unter dem Senkungswinkel= 48⁰ 30* 36. Wie hoch schwebt das Luftschiff über dem Wasserspiegel des Sees?

Von der Teilnahme an dem Religionsunterricht der beiden christlichen Konfessionen ist kein Schüler dispensiert worden. Der jüdische Religionsunterricht wurde von dem Herrn Provinzial-Rabbiner Dr. Cahn in wöchentlich 8 wahlfreien Stunden für die Schüler des Gymnasiums und der Oberrealschule gemeinsam erteilt. Vom Gymnasium nahmen 15 Schüler teil.

Turnen.

Die Anstalt besuchten im Sommer 440, im Winter 437 Schüler. Von diesen waren

befreit: Vom Turnunterricht überhaupt: Von einzelnen Uebungen:

auf Grund ärztlichen Zeugnisses: im S. 45 im W. 49 im S. 6 im W. 5

aus anderen Gründen: im S. 1 im W. 2 im S. 1 im W. 0

Es bestanden bei 15 getrennt zu unterrichtenden Klassen 8 Turnabteilungen; zur

kleinsten von diesen gehörten 41, zur größten 68 Schüler. Es waren für den Turnunter-

richt wöchentlich insgesamt 24 Stunden angesetzt. Davon erteilten Oberlehrer Kruepper 3, Oberlehrer Franz 3, Oberlehrer Schnädter 9 und Lehrer von Keitz 6 Stunden.

Für Schwimmübungen war den Schülern in der städtischen Bade- und Schwimm- anstalt passende Gelegenheit geboten..

Für den Spielbetrieb wurde eine große Wiese für drei Nachmittage wöchentlich ge- pachtet.

Außerdem turnte und spielte der Schülerturnverein, der sich aus 50 Schülern der

Sckunda und Prima zusammensetzte, wöchentlich zweimal. Am 24. Januar hielt der Ver- ein ein wohlgelungenes Schauturnen unter Leitung des Unterprimaners Schüßler ab.

An den Tagen, an denen Turnunterricht oder Turnspiele nicht stattfanden, wurden für alle Klassen 5 Minuten lange Freiübungen, womöglich im Freien, unter Aufsicht der Anstaltslehrer vorgenommen.

Zeichnen.

Der Zeichenunterricht ist für die Schüler der Klassen V bis OIII einschließlich ver- bindlich, für die Klassen II und I fakultativ.

Klasse V übt das Gedächtniszeichnen unter Anwendung von Kohle und Pastell- kreide.