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Stadttheater am 8. Dezember St. R. F. W. Schaum mit Schülern der Anterprima bis Anter⸗ ſekunda, mit der 1b, wohnte St. R. Volk der Aufführung von Schillers Maria Stuart im Cheater zu Bas⸗Nauheim bei. Die lau der Oberrealſchule beſichtigte im Taufe des Jahres unter TLeitung ihres Phyſiklehrers Dr. Ratz das Selbſtanſchlußamt des hieſigen Poſtamtes und die Taboratoriumseinrichtungen des hieſigen Polytechnikums. Auch die la des Gymnaſiums be⸗ ſuchte dieſes Laboratorium. Herr Baurat Dr. Otto führte bei beiden Gelegenheiten in liebens⸗ würdiger Weiſe einige wichtige Verſuche über Wechſelſtröme vor, wofür ihm an dieſer Stelle noch gedankt ſei. Die IIIb des Gymnaſiums beſuchte das Muſeum, das Stadtarchiv, die Tieb⸗ frauenkirche, die Kapersburg und die Saalburg unter Teitung des Klaſſenführers Prof. Dreher. St. R. Volk beſichtigte mit der 2bz das Friedberger Judenbad, St. R. Bentz mit 3 al und IlIb das Gräfliche Muſeum zu Aſſenheim.
Die mündlichen Reifeprüfungen fanden am 7., 8. und 9. Februar ſtatt. Den YVorſitz führten am erſten Tag zunächſt Herr Miniſterialrat Glückert, dann der Direktor. Für die beiden letzten Tage war der Direktor zum Regierungsvertreter ernannt.
Verſchiedenes.
Die Vereinigung ehemaliger Auguſtinerſchüler kann mit dem Erfolg des letzten Jahres zufrieden ſein. Ein feſter Stamm treuer Mitglieder hat ſich gebildet, zu dem wir noch weitere hinzu zu gewinnen hoffen. Von unſerem Kachrichtenblatt ſind inzwiſchen Nr. 5 und 6 erſchienen. In einem Wintervortrag ſprach der frühere Schüler, stud. phil. Robert Niederhoff⸗ Friedberg über„Lord Byron“. Der Vortrag von Dr. med. Gg. Väth⸗Hanau über:„Mit der Kamera durch Nordafrika und Sizilien auf den Atna“ mußte der Kälte wegen zurückgeſtellt werden. Am Freitag, den 28. Dezember fand im Deutſchen Haus die übliche Zuſammenkunft „zwiſchen den Jahren“ ſtatt, die ſich eines guten Beſuches erfreute.
In der künſtleriſchen Ausſchmückung des oberen Stockwerks ſind in dieſem Jahre FJort⸗ ſchritte zu verzeichnen. Stud.⸗Rat i. R. Roth vollendete das erſte der von ihm für das Trep⸗ penhaus beſtimmten vier Gemälde,„Götterdämmerung“, das ſeinen Platz zunächſt dem großen Fenſter gefunden hat. Ein Spender, der ungenannt bleiben will, ſtiftete ein Gemälde von Prof. Hölſcher,„Die Walküre“, das über dem Eingang zum Chemie⸗Arbeitsraum angebracht wird. Bei beiden Gelegenheiten ſprachen Stadtverwaltung und Schule den gütigen Spendern ihren Dank aus.
Wir führten die im vorigen Jahr begonnene künſtleriſche Geſtaltung der Klaſſenzimmer weiter und richteten im„Dürerjahr“ ein Dürerzimmer ein.
Die im vergangenen Jahr angefangene Schulbühne wurde fertiggeſtellt. Am ihre Ge⸗ ſtaltung machte ſich Zeichenoberlehrer Lortz verdient, den die Primaner Braun(1 a¹), Groß(I b) und Schwarz(1 b) dabei unterſtützten.
Für den Stud.⸗Rat i. R. Roth richtete die Staôtverwaltung im Dachgeſchoß ein Atelier ein, das ihm für die Vollendung ſeiner oben genannten Gemälde dienen ſoll; für den Amts⸗ gehilfen Wurm ſetzte ſie die Amtsgehilfenwohnung, mit Ausnahme eines Zimmers, das noch als Klaſſenraum diente, inſtand, außerdem die Klaſſenräume des oberſten Stocks, die aber in dieſem Jahr noch nicht fertig geſtellt wurden. Dieſe Räume erhielten elektriſche Beleuchtung. Wir danken der Stadtverwaltung für die Durchführung dieſer Erneuerungsarbeiten. Die Luft⸗ heizung iſt wieder angeſchloſſen und machte ſich in dieſem Jahr auch beſonders angenehm auf den ſonſt zu kalten Gängen bemerkbar.
Für Geſchenke ſind wir zu Dank verpflichtet: Herrn Prof. Dr. Karl Schmidt(2 Bilder: Beethoven, Wagner); Herrn Prof. Dreher(Bücher, darunter zwei von ihm verfaßte: Frieoͤberg in der goldenen Wetterau, VYerſailles und Dawesplan, Deutſchlanos Schickſalsfrage); Frau Hil⸗ brecht(Bild: Realſchüler 1863/6J); Herrn Reibſtein, Zahnarzt, Weſel, ehem. Schüler(ein ver⸗ ſteinerter Fiſchh; Herrn Reichsbahnrat Acko, Frieèberg(4 Quarzkriſtalle, 3 Druſen); den Schülern Groß ha und den Gymnaſial⸗Quintanern Bruck, Burwinkel, Kemmer, Dietrich, von Löw, Podszus, Schneider, May, Reuning und Jakobi VI(Bücher); den Abiturienten für einen Beitrag zur Anterſtützung wenig bemittelter Schüler.
L. Mitteilungen an die Eltern.
1. Beginn des neuen Schuljahres am 15. April 1929. Die Aufnahmeprüfungen finden an demſelben Tage von morgens 9 Ahr an ſtatt. 2. Fortbildungsſchulpflicht für Schüler mit Oberſekundareife.
Nach Verfügung zu Nr. T. B. 10038 v. 31. März 1926 werden einem Erſuchen des Tand⸗ tags Rechnung tragend, Schüler und Schülerinnen mit Oberſekundareife vom Beſuch der Fort⸗


