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Schüler den Tichtbildervortrag über die Amerikafahrt des Zeppelinluftſchiffes L. 3. 126, der zugunſten der Zeppelin⸗Eckener⸗Spende von einem Teilnehmer gehalten wurde.— Außerdem nahm die Schule geſchloſſen teil an der Vorführung der Filme„Südtirol“ und„Zum Schneegipfel Afrikas“, die in die lanoͤſchaftlichen Schönheiten der Alpenwelt und in die Steppen und Bergwelt Hochafrikas führten. Eine Filmvorführung ganz anderer, aber nicht minder belehrender Art bot die Vorführung des Bethelfilms, an der gleichfalls die Schule geſchloſſen teilnahm.— Der Eiſenbahnverein hatte unſre Schüler dankenswerterweiſe zum Beſuch der von ihm veranſtalteten Tichtbildervorträge„Menſch und Technik“ und„Das maleriſche Rotenburg“ eingeladen, der Eiſenbahnfrauenverein zu dem Vortrag „Kinderfürſorge der Reichsbahnverwaltung“, dem die Vorführung des Wegſcheide⸗ filmes folgte, die Turngemeinde zur Filmvorführung„Kampf und Spiel“. Die Schule empfahl außerdem den Beſuch des Vortrags und der Filmvorführung des bekannten Afrika⸗ reiſenden Schomburgk, den Beſuch der Puppenſpiele, die zum Beſten der hieſigen Schülerherberge zweimal ſtattfanden, des von den beiden ehemaligen Schülern der Anſtalt, dem Dichter Albert H. Rauſch und dem Privatdozenten Dr. Winkler, am 14. Juli veran⸗ ſtalteten Platenabendèds, des Konzertes des Muſikvereins am 8. Dezember und der Hauptprobe zur Aufführung des Mendelsſohnſchen Paulus am 9. Februar, an denen die Schüler für einen ermäßigten Eintrittspreis teilnehmen konnten.— Etwa 20 Schüler unſerer Mittel⸗ und Anterklaſſen wirkten mit bei der vom Alicefrauenverein zugunſten ſeiner Kinderhilfe veranſtalteten Aufführung des Märchenſpiels„Die Königskinder“.
Zum Beſuch von Kunſtſtätten unternahm Prof. Tampas am 8. Dezember mit den beiden Gymnaſialprimen eine Fahrt nach Frankfurt, um ihnen einen Begriff von der religiöſen Kunſt Wilhelm Steinhauſens(Aula des Kaiſer⸗Friedrichs⸗Gymnaſiums und Lukaskirche) zu geben. Außerdem wurde die Städelſche Galerie beſichtigt, wo die Schüler durch einen Aſſiſtenten des Inſtituts in die moderne Malerei, insbeſondere den franzöſiſchen Impreſſionismus, eingeführt wurden.— Zeichenlehrer Tortz führte die Oberprima der Oberrealſchule gleichfalls durch das Städelſche Kunſtinſtitut, gab bei dieſer Gelegenheit einen AUeberblick über die Kunſt⸗ entwicklung des 19. Jahrhunderts und ließ ſie die Sonderausſtellung von Rembrandtradierungen beſichtigen. Am Nachmittag ſchloß ſich noch ein Gang durch das Goethehaus an. Er führte die gleiche Klaſſe im Anſchluß an Betrachtungen über die mittelalterliche Baukunſt durch unſere Stadtkirche.— Auch andere Klaſſen beſuchten, wie das alljährlich zu geſchehen pflegt, die Stadtkirche und die ſonſtigen geſchichtlich merkwürdigen Plätze der Stadt und Umgebung(Mu⸗ ſeum, Saalburg, Johanniterkirche in Nieder⸗Weiſel).— Studienaſſeſſor Dr. Weber führte die beiden Oberprimen und die Realoberſekunda2 zur Deutſchen Photographiſchen Aus⸗ ſtellung in Frankfurt.— Die Teilnehmer am Werkunterricht(Ober⸗ und Antertertien) be⸗ ſuchten unter der Führung von Studienrat F. W. Schaum die Druckerei der„Neuen Tageszeitung“, wo ihnen der ganze Betrieb gezeigt wurde.
Verſchiedenes.
1. Am 1I. Februar 27 trat unſer Hausmeiſter Wilhelm Kautz, nachdem er die Dienſt⸗ altersgrenze erreicht hatte, in den Ruheſtand.
Wilhelm Kautz, geboren am 18. Oktober 1861 zu Friedberg, beſuchte die Volksſchule, trat dann bei einem Weißbindermeiſter in die Lehre, bei dem er bis Weihnachten 1897 verblieb. Seit dem 28. November 1890 war er dem Diener an der ſtädtiſchen Muſterſchule, ſeinem Vater, zur Hilfeleiſtung beigegeben und übernahm nach deſſen Tode am 25. Dezember 1897 die Schul⸗ dienerſtelle. Von der gleichen Zeit war er auch mit der Aushilfedienſtleiſtung an der Auguſtiner⸗ ſchule(damals Realſchule und Progymnaſium) beauftragt. Seine Ernennung zum Pedellen mit Wirkung vom 16. Februar 1890 erfolgte durch Verfügung Großh. Miniſteriums des Innern vom 1. Februar 1899, die Vereidigung durch Direktor Prof. Dr. Goldmann am 7. März 1899. Durch die Beſoloͤungsordnung vom 19. Mai 1920 und deren Novelle vom 14. Oktober 1921 erhielt er die Amtsbezeichnungen Amtsgehilfe, Amtsobergehilfe und endlich Hausmeiſter.— Wilhelm Kautz hat alſo faſt 30 Jahre, davon 28 in planmäßiger Stellung an der Anſtalt ge⸗ wirkt und in dieſer Zeit ein bedeutendes Stück ihrer Entwicklung miterlebt. Der Anfang ſeiner Cätigkeit fällt noch in die Zeit, in der die damals raſch wachſende Anſtalt in den immer un⸗ zulänglicher werdenden Räumen in der Altſtaôèt untergebracht war, er machte dann den Umzug


