Jahrgang 
1929
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14. Schüler-Unfallversicherung.

Der Vertrag der Stadt Frankfurt a. M. mit der Gothaer Allgemeinen Versicherungs-A. G. bestand auch in diesem Schuljahre.

i) Schulgeld, Freistellen.

Das Schulgeld betrug monatlich RM 15 für Einheimische, RM 18.75 für Auswärtige, RM 30 für Ausländer. Eine ganze PFreistelle hatten 61 Schüler, eine halbe 2 Schüler; 46 Frei- stelleninhabern wurden auf Antrag der Eltern freie Lernmittel gewährt.

K) Berufsberatung.

Bei der Berufsberatung machte sich im Berichtsjahre die Ungunst der wirtschaftlichen Ver- hältnisse besonders geltend. In manchen Fällen mußte der Obmann für Berufsberatung, Herr Studienrat Dr. Ritter, die Schüler vor dem Berufe warnen, den sie sich gewählt hatten, da er keinerlei Aussicht bot.

5.

a) Elternbeirat.

Die für den 26. August 1928 angesetzte Neuwahl des Elternbeirates brauchte nicht stattzu- finden, da nur eine Einheitsliste eingereicht worden war. Die bisherigen ordentlichen Mit- glieder wurden wiedergewählt. Dem Elternbeirat gehörten an: Herr Erster Staatsanwalt Theodor Floret als Vorsitzender und Vertreter im Verbande der Elternbeiräte, Herr Professor Dr. med. Julius Baer, Herr Generalleutnant a. D. Dietrich von Bodelschwingh, Herr Oberingenieur Otto Brückmann, Frau Henriette Buler, Herr Landmesser Otto Faust, Frau Dr. Anna Fleck, Herr Großkaufmann Otto Laakmann, Frau Emmy Löwenstein, Herr Akademie-Professor Dr. Hermann Semiller. Der Lehrkörper war durch den Direktor und die Herren Studienräte Dr. Sack und Dr. Gentsch vertreten. Es fanden Beratungen statt über die Frage des Schulbeginns, über die Behandlung des Sexualproblems, über dring- liche Klassenteilungen u. dgl. m.

b) Spenden von Eltern, von Freunden und Schülern der Anstalt.

Herr Dr. phil. et med. Max Nassauer bedachte die Abteilungen für Chemie und Biologie durch Zuwendungen, Herr Julius Katz überließ der Schule seine Mineraliensammlung, die Firma Telefunken schenkte eine Grammophon-Schalldose, die Firma L. Niethammer einen Demonstrations-Rechenschieber, Paul Löwe(OII) eine Röntgenröhre, Herbert von der Marwitz(VI) eine Auswahl von Halbedelsteinen, Herr Carl Schmidt-Dumler stiftete einen Rugby-Ball, die Herren Eduard d'Orville, Dr. Max Kapp und Karl Achenbach schenkten wertvolle Bücher, einige Schüler machten der Münzsammlung Zuwendungen.

Der am 1. Oktober 1926 von dem Lehrerkollegium begründetenOtto Liermann-Stiftung zur Unterstützung bedürftiger Schüler wurden überwiesen: von Herrn Dr. med. S. Heichelheim 50 RM, von dem Wöhlerschulverein 100 RM, Zinsen der Städtischen Sparkasse 168 RM. Bestand der Stiftung am 25. 4. 1929: 3777 RM.

Für alle gütigen Gaben zum Besten unserer Schule und Schüler sprechen wir auch an dieser Stelle herzlichsten Dank aus.

c) Schulgebäude.

In dem Wöhler-Realgymnasium waren wiederum vier Grundschulklassen der Varren- trappschule untergebracht. Die dringlichsten Wiederherstellungsarbeiten wurden ausge-

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