und Berlin, Teubner, 19254, Lektion 1— 35; Zusammenfassung S. 92 bis 146. Ubersetzung aus dem Spanischen ins Deutsche, besonders zusammenhängende Stücke, desgleichen Uber- setzungen aus dem Deutschen ins Spanische. Sprechübungen über Stoffe aus dem täglichen Leben und im Anschluß an die Lektüre, mit Benutzung von Kordgien-Spranger, Primer libro de conversaciön, Leipzig, Otto Holtzes Nachfolger, 1926; Briefe. Kraemer.
9) Musik(Gesang, Musikpflege, Orchester).
1. Singen.
Sexta: Einführung in die Notenschrift. Aufbau der Stammleiter. Erfassen, Darstellen und Erfinden einfacher rhythmischer Motive im graden und ungraden Takt. Punktierte Rhythmen. Notenwerte und Pausen. F-dur und G-dur. Leitereigne und leiterfremde Töne. Einstimmiger Liedgesang. Kanon(Wecken des Verständnisses für Nachahmung, Motiv usw.). Im Anschluß an den Liedgesang kleine Instrumentalformen(Tanzformen, Marsch usw.).
Quinta: Einführen in den zweistimmigen Liedgesang. Kanon als Ausgangspunkt der Mehr- stimmigkeit. Dreiklänge. Kadenz. Dominantseptakkord. Konsonanz und Dissonanz. Weitere Tonleitern. Die Moll-Leiter. Dur- und Moll-Dreiklang. Lieder und Instrumentalstücke in Moll.
2. Musikpflege in den Klassen IV— l.
Quarta: Wiederholung von Dur und Moll. Alte und neue Tonarten. Ein- und mehrstimmiger Liedgesang. Kanon. Liedform. Instrumentalformen(Rondo, Menuett, Ländler usw.).
Untertertia: Das historische Lied. Wanderlieder, Marsch- und Tanzlieder, Rundgesänge. Im Anschluß daran Instrumentalformen, wie Marsch und Tan⸗(Ländler, Walzer, Gavotte, Menuett, Courante). Rondoform. Beispiele: Priestermarsch aus der„Zauberflöte“ von Mozart,„Hochzeitsmarsch“ von Mendelssohn. Alte Armeemärsche. Trauer- marsch: von Händel, Beethoven, Chopin, Wagner. Altfranzösische G Avotten; Gavotten von Gluck, Martini usw., Ländler von Schubert, Beethoven, Mozart. Menuetts von Bach, Mozart, Beethoven. Rondo von Mozart, Beethoven, K. M. v. Weber.
Obertertia: Das historische Lied. Instrumentalformen wie in Untertertia. Wanderlieder. „Der Freischütz“ von Weber.
Unter- und Ober-Sekunda: Volkslieder. Wesen des Volkslieds. Wandlungen und Wanderungen des Volksliedes, gezeigt an dem Liede„Innsbruck, ich muß dich lassen“. Das »Zersingen“ des Volksliedes(Beispiele:„Ich hatt' einen Kameraden“,„Drei Lilien“). Volkslied und Kunstformen. Die Ballade.(Löwe. Instrumental-Balladen von Brahms und Chopin.)
Weitere Instrumentalformen. Sonate, Symphonie. Bedeutung und Stellung kleinerer Formen wie Rondo, Menuett usw. im Rahmen der Symphonie.
Unter- und Ober-Prima: Instrumentalformen wie in Sekunda. Erläuterung einzelner Sonaten und Symphonien. In allen Klassen fürs ganze Jahr aus Anlaß des hundertjährigen Todesjahres Franz Schuberts Lieder und Instrumentalformen von Franz Schubert.
3. Chor.
Wöchentlich je 1 Stunde. Singen vierstimmiger Kompositionen älterer und neuerer Meister. Volkslieder vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Der Chor wirkte in den einzelnen Schul- feiern mit.
4. Schüler-Orchester.
Gespielt wurden Werke von Bach, Händel, Mozart, Beethoven, Schubert, Wagner. Mitwirkung bei einzelnen Feiern und Aufführungen. Weigand.
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