der Körper in schräger Parallelprojektion für W= 30⁰, q=% zu zeichnen. 4. Es soll ein Dreieck konstruiert werden, von dem gegeben ist: Die Seite c, die zugehörige Höhe he und das Verhält- nis der Seitenhalbierenden der beiden anderen Seiten mamb= m'en.
b) Ostern 1927
1. Welche Kurve beschreibt ein beweglicher Punkt, wenn die von ihm aus an einen gegebenen Kreis gezogene Tangente gleich dem Abstand von einer gegebenen Geraden ist? 2. Unter wel- chem Kurs muß ein Luftschiff von Stettin abfahren, um auf dem kürzesten Wege Dublin zu erreichen, wenn die geographische Breite beider Orte 53⁰0 25' und ihre geographischen Län- gen 14⁰ 34 5. v. Greenwich bezw. 6⁰ 14' w. v. Greenwich betragen, und welche Strecke hat es zurückzulegen? Zur Probe auf die Richtigkeit der Rechnung ist die Aufgabe auch durch Kon- struktion zu lösen. 3. Einem regélmäßigen Oktaeder ist eine Kugel einbeschrieben, dieser wie- der ein Oktaeder, diesem wieder eine Kugel u. s. f. bis ins Unendliche. Wie groß ist die Summe der Inhalte aller so entstehenden Kugeln?
f. Künstlerischer und technischer Unterricht
1. Zeichnen
UNTERSTUFE: Freie Gestaltungsübungen in Zeichnung, Malerei, Faltschnitt, Buntpapierarbeit. Stoffe aus dem dieses Alter interessierenden Ideenkreise: Familie, Märchen, Sage, Jahreszeiten, Feste, Spiel, Sport. Einfache Flächenaufteilungen schwarz-weiß und farbig. In der IV: Hinlei- tung zu stärkerer Naturbeobachtung: Pflanzen, Schmetterlinge, Gefäßformen.— Kunstbetrach- tung: Aus Hendschels Skizzenbüchern; Bilder v. P. Hey; Ad. v. Menzel; Tür, Tor, Portal; Ar— chitektur der Pflanze.
TERTIA: Einführung in das räumliche Darstellen. Straße, Tunnel, Bahndamm, Messe, Kirche, Fabrik. Einfache Stilleben mit Vasen, Krügen, Schalen, Töpfen, Schachteln. Pflanzen und Pflanzenteile in genauer linearer Durcharbeitung. Linolschnitt.— Kunstbetrachtung: Tore und Türen deutscher Vergangenheit. Von der Wohnhöhle zum Fachwerkbau. Menzelsche und Dürersche Handzeichnungen und Gemälde. Impressionismus und Expressionismus. SEKUNDA und PRIMA(wahlfrei): s. S. 10 Arbeitsgemeinschaft für Zeichnen und Kunstbe- trachtung.
2. Musikpflege
Zum Chor waren die stimmbegabten Schüler von Quinta bis Oberprima herangezogen. Er übte teils nach Unter- und Oberstufe getrennt, teils vereinigt, volkstümliche und Kunstlieder geistli- chen und weltlichen Inhalts. Der Oberstufe wurden außerdem symphonische Werke im vier- händigen Klavierauszug erläutert und durch den Musiklehrer unter Heranziehung geeigneter Schüler zu Gehör gebracht, insbesondere OQuvertüren von K. M. von Weber, Symphonien von Beethoven, Haydn, Mozart.— Die vierte Musikstunde wurde abwechselnd als Singstunde für die Schüler, die nicht dem Chor angehörten, und als Uebungsstunde für das Schülerorches- ter verwendet. In der Singstunde wurden einstimmige Volks- und Wanderlieder durchgenom- men und die Schüler mit den einfacheren Formen der Instrumentalmusik bekannt gemacht. Mit dem Schülerorchester wurden folgende Werke eingeübt: OQuvertüre zu Figaros Hochzeit von Mozart; Pastorale von Manfredini; Egmont-OQuvertüre von L. van Beethoven; alle 3 Stücke gelangten bei öffentlichen Schulfeiern zum Vortrag.
3. Leibesübungen
Es bestanden 7 Turnabteilungen; Obertertia und Untersekunda sowie Sexta und Quarta waren kombiniert. Die Turnspiele fanden am aufgabenfreien Nachmittag im Sommer gemeinsam
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