2. Kanon der ſeit 1928 auf dem Schultheater der Selektenſchule aufgeführten Bühnenſtücke
Nr.
Auf⸗ geführt
Verfaſſer
Titel
Verlag
Kennzeichnung
1929
1930
1931
1932
1932
1933
1933
1934
1935
Willy Arndt
Prälat Dr. J. Herr
Franz Joh. Weinreich
Eugen Straub
Walter Blachetta
Heinz Steguweit
Hans Sachs
Gerhard Heine
Franz Hillmann
Ein Spiel von Chriſti Ge⸗ burt(Eitelborner Krippen⸗ ſpieh
Verſöhnung Kaiſer Ottosl.
mit ſeinem Bruder Hein⸗ rich.
Das Tellſpiel der Schweizer Bauern
Eliſabeth, die Heilige
Die Zaubergeige
Die fröhlichen drei Könige
Der Roßdieb von Fünſing
Glum, ein heldiſches Spiel
„Elmar“, nach Webers „Dreizehnlinden“
Albert Langen⸗Georg Müller, Berlin SW 11
Limburger Vereinsdruckerei
Albert Langen⸗Georg Müller, Berlin SW 11
Bernhard Kraus, Gmünd
Albert Langen⸗Georg Müller, Berlin SW 11
Albert Langen⸗Georg Müller, Berlin SW 11
Reclam, Leipzig
Albert Langen⸗Georg Müller, Berlin SW 11
Franz Wulf, Warendorf in Weſtfalen
Das Weihnachtsgeſchehen in deutſcher Landſchaft und in deutſchem Volkstum. Schlicht inniger Volkston.
Edle klare(Vers⸗) Sprache. Geſchikter dramatiſcher Auf⸗ bau. Gehaltvolle Darſtellung.
Volkstümlich, bodenverwur⸗ zelt. Kräftige Stimmungen. (Der TDod in leibhaftiger Un⸗ heimlichkeit!)
Abwechslungsreich in den Szenen: Die anmutige Für⸗ ſtin, von froher Gefolgſchaft umgeben, ſpäter als Wohl⸗ täterin, ſchließlich in ſchwerer Bedrängnis. Eintritt ins Kloſter, dadurch Löſung von der Weltnot.
Märchenhaftes Schelmen⸗ ſtück. Voll drolliger Heiterkeit.
An das heilige Geſchehen erinnert eine weltliche Hand⸗ lung aus der Zeit der ſchwer⸗ ſten ſozialen Not in Deutſch⸗ land. Launig, mit ergreifen⸗ der Schlußwendung.
Kräftige Komik.
Nach einer alten Sage, in welcher der ob ſeiner Wort⸗ kargheit verkannte Jüngling zum Volksbefreier wird. Deichbau, Kampf gegen räu⸗ beriſche Eindringlinge, alt⸗ germaniſches Brauchtum. Der Gemeinſchaftsgeiſt, der das Spiel durchpulſt, iſt ſehr jugendgemäß.
Vom Trotz und von der Tapferkeit niederſächſiſcher
Helden, vom ſicheren Empfin⸗ den der reinen und tiefen Seele, die den Weg zum Heile findet.
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