Jahrgang 
1935
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ſam ſind und daß dieſes uns in Wahrheit blutmäßig zuſammenhält. Hier liegt die biologiſch⸗raſſenkundliche Grundlage des Erlebniſſes der Volksgemeinſchaft.

Die Anwendung von Meßmethoden iſt wiſſenſchaftlichen Anterſuchungen vorzubehalten. Es muß betont werden, daß das äußere raſſiſche Erſcheinungsbild nicht den An⸗ lagen und inneren Eigenſchaften zu entſprechen braucht und daß das ſicherſte Kennzeichen einer Raſſe die charakter⸗ lich⸗ſeeliſche und geiſtige Haltung und Leiſtung iſt(vergl. die Rede des Führers auf der Kulturtagung in Nürnberg 1933).

Die Gefahren der Raſſenmiſchung mit fremdartigen Gruppen, beſonders ſolchen mit außereuropäiſchen Beſtand⸗ teilen, ſind nachdrücklichſt darzuſtellen, da Völker und Kulturen ihrer Sendung nur dann gerecht werden können, wenn ſie die durch ihre Raſſe bedingte Aufgabe in ihrer Geſchichte erfüllen, d. h. alſo rein aus eigener Art nach eigenen Zielen ſtreben. Jede Vermiſchung mit weſens⸗ fremden Raſſen(leiblich oder geiſtig⸗ſeeliſch) bedeutet für jedes Volk Verrat an der eigenen Aufgabe und damit am Ende Antergang. Grund der Ausſchaltung fremd⸗ raſſiger Gruppen iſt alſo nicht etwa die Aeberzeugung von der beſonderen Schlechtigkeit, ſondern lediglich die Feſtſtellung ihrer unabweislichen Andersartigkeit.

Die Erdkunde hat in den Klaſſen, in denen Mittel⸗ europa als Stoffgebiet vorgeſchrieben iſt, in einer der Reife der Schüler angepaßten Form die Verbreitung der auf deutſchem Volksboden vorkommenden Raſſen mit ihren körperlichen und geiſtig⸗ſeeliſchen Eigenſchaften zu betonen und dabei beſonders die nordiſche Raſſe als das Ver⸗ bindende, das Judentum als das Trennende zu werten. Bei der Behandlung der übrigen europäiſchen und be⸗ ſonders der außereuropäiſchen Länder wird durch die Gegenüberſtellung der fremden Raſſen mit den mittel⸗ europäiſchen der Blick für das Weſen der Raſſen weiter geſchärft werden können.

Geeignete Beiſpiele der Vergangenheit und der Gegen⸗ wart haben die Wirkungen der Raſſenkreuzung für den einzelnen wie für das Volk zu zeigen; demgegenüber ſind auch die nach Blutsreinheit ſtrebenden alten und neuen Geſetze anderer Völker zu behandeln. Auch die Kolonial⸗ frage iſt in dieſem Zuſammenhang zu ſtellen. Bei kultur⸗ geographiſchen Betrachtungen z. B. der Entdeckungs⸗ und Kolonialgeſchichte wird ungezwungen die Be⸗ deutung der nordiſchen Raſſe erkennbar. Die Einwan⸗ derungspolitik Frankreichs, der Vereinigten Staaten und Auſtraliens bilden weitere WMöglichkeiten, auf die Zu⸗ ſammenhänge zwiſchen Raſſe, Staat und Kultur einzugehen.

Leberall iſt der Amweltlehre entgegenzutreten, die die menſchlichen Kulturleiſtungen als Ergebnis vorwiegend der Amweltkräfte ſieht, und es iſt darzulegen, daß der Menſch auch oft trotz widriger Amwelt die für die Kultux⸗ ſchöpfungen ausſchlaggebende Kraft iſt(vergl. die Ent⸗ wicklung Aegyptens, Meſopotamiens, Griechenlands, Roms, Oſtelbiens).

Die Geſchichte hat die Bedeutung der Raſſen für das Werden und Vergehen der Völker und für ihre Leiſtungen aufzuzeigen, die Erkenntniſſe auf unſer Volk anzuwenden und in Geſinnung umzuſetzen. Die auf den wiſſenſchaftlichen Ergebniſſen der Erblehre und Biologie aufgebaute raſſiſche Geſchichtsbetrachtung widerlegt Auf⸗

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faſſungen, wie ſie etwa in der liberalen Fortſchrittslehre zum Ausdruck kommen. Aus dem Waſſegedanken iſt weiter⸗ hin die Ablehnung der ſogenannten Demokratie oder anderer Gleichheitsbeſtrebungen(Paneuropa, Menſchheitskultur uſw.) abzuleiten und der Sinn für den Führergedanken zu ſtärken.

Die Weltgeſchichte iſt als Geſchichte raſſiſch beſtimmter Volkskörper darzuſtellen. An die Stelle der Lehre ex oriente lux tritt die Erkenntnis, daß mindeſtens alle abend⸗ ländiſchen Kulturen das Werk vorwiegend nordiſch be⸗ ſtimmter Völker ſind, die in Vorderaſien, Griechenland, Rom und den übrigen europäiſchen Ländern zum Teil im Kampf gegen andere Raſſen ſich durchgeſetzt haben oder ihnen ſchließlich erlegen ſind, weil ſie un⸗ bewußt wider die raſſiſchen Naturgeſetze geſündigt haben. Daraus erwächſt die Pflicht, bei aller Geſchichtsbetrachtung von der Heimat der Nordraſſen auszugehen und von hier aus alles Geſchehen, auch das in ferner gelegenen Ländern (Vorderaſien, Griechenland, Rom) zu betrachten. Aus⸗ gangspunkt und Grundlage muß daher die germaniſche Frühgeſchichte(etwa ſeit 2000 v. Chr.) ſein.

In der germaniſchen Frühgeſchichte liegen auch die einzigen biologiſchen Wurzeln unſeres Weſens und un⸗ ſerer politiſchen und kulturlichen Entwicklung. Was von anderen Raſſen und Völkern dabei übernommen iſt, konnte und kann nur dann aufbauend ſein, wenn es aus raſſe⸗ verwandtem Weſen ſtammt. Wo das nicht der Fall iſt, muß es als nutzloſer oder zerſetzender Fremdſtoff an⸗ geſprochen werden. Nach dieſem Grundſatz hat eine ſtrenge Wertung der von fremden Völkern übernommenen Kul⸗ turgüter ſtattzufinden. So muß die Jugend die deutſche Geſchichte als einen ſteten, auf und ab wogenden Kampf um die Erhaltung und Geſtaltung germaniſch⸗deutſchen Weſens erleben, das ſich gegen die Aeberdeckung durch fremde Einflüſſe wehrt und um Lebensraum ringt.

Dieſer gewaltige Kampf iſt nicht von den Maſſen, ſondern vor allem von den großen Führern getragen worden. Deren Leben und Streben bildet daher das feſte Gerüſt jedes Geſchichtsunterrichts. Bei der Auswahl und Würdigung dieſer Führer und ihrer Taten genügt es nicht, ſie allgemein menſchlich und aus ihrer Zeit heraus zu verſtehen, ſondern ſie müſſen vor allem danach gewürdigt werden, was ſie für die Stärkung deutſchen Weſens und deutſcher Staatsbildung bewußt oder un⸗ bewußt getan haben. Dasſelbe gilt für die Beurteilung aller geſchichtlichen Ereigniſſe und Zuſtände. Nur ſo kann der Geſchichtsunterricht an der Zukunft unſeres Volkes mitbauen.

Bei dieſer lebensgeſetzlichen Art der Geſchichtsbetrach⸗ tung erweiſt ſich aber auch die ungeheure, weit über unſer Volk hinausreichende kulturliche Bedeutung der na⸗ tionalſozialiſtiſchen Erneuerung unſerer Tage. Denn ſie iſt der erſte große und vielleicht auch der letztmögliche Verſuch, die nordraſſiſche Kultur Europas vor dem Ver⸗ derb durch Fremdtum zu bewahren und ſie zu erneuern. Der deutſche Erzieher und die deutſche Jugend müſſen ſich bewußt werden, daß ſie den Ahnen und Nachfahren dafür mitverantwortlich ſind, daß dieſe Erneuerung gelingt.

Was für die Geſchichte geſagt iſt, gilt entſprechend für Deutſch, Kunſtunterricht und auch Singen. Sie alle haben ſich der Geſtaltung germaniſch⸗deutſchen Weſens einzuordnen, ſowohl in wertender Rückſchau wie in vorſchauendem Auſbauwillen.