Kassierer: Stadtsekretär Lutter. Beisitzer: Direktor H. Schauer, Oberingenieur K. Tebroke, Lehrer Karg. Vorstandsbeirat: Schulrat H. Schüßler, Ingenieur H. Gachot, Schneidermeister P. Grundner, Direktor A. Hornung, Albert
Storch(Jahrg. 1925). Tätigkeit des Vereins
I) Vorträge: 3. 11. 1927 Die Seilschwebebahn auf die Zugspitze. Mit Lichtbildern. Redner: Studienassessor Weidenbusch. 20. 11. 1927 Haydn-Abend. Ausführende: Paul, Gottlob und Julius Grunder, August Försterling. 26. 1. 1928 Zwischen Simplon und Brünig. Reisebericht mit Lichtbildern. Redner: Redakteur Robert Mösinger. 9. 2. 1928 Süd-Tirol: Volk in Not! Mit Lichtbildern. Redner: Oberstleutnant Leon, Innsbruck. 23. 2. 1928 Konzert: Vorführung des neuen Sprechapp arates. 8. 3. 1928 Mozart-Abend: Ausführende: Paul, Gottlob und Julius Grundner, Rudolf Försterling. 22. 3. 1928 Der Mars. Mit Lichtbildern. Redner: Universitätsprofessor Dr. Brendel.
II) Kurse: 3. Betriebswissenschaftlicher Kursus(Fortsetzung des Kursus von 1925/26 und 1926/27). Leiter: Herr Ihl. Frankfurt a. M. An demselben beteiligten sich 15 Schüler der OIII und UII, sowie unserer früherer Schüler Bertl(OII des KWG) mit großem Interesse. Herrn Ihl sind wir für diese Kurse sehr dankbar.
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Arbeitsgemeinschaften:
1. 13. 1. 1928 Grundzüge der Volks- und Einzelwirtschaft. f) Reklame, Verkauf, Versand. a) Die Wirtschaftsstufen der Völker. 4 17. 2. 1928 Der Zahlungsverkehr. b) Die volkswirtschaftlichen Systeme. a) Naturalwirtschaft. c) Ackerbau und Bergbau. b) Geldwirtschaft. d) Gewerbe und Industrie. c) Münzgeld. e) Handel und Verkehr. d) Papiergeld. f) Produktion und Erwerb. e) Geldpapiere. 2. 20. 1. 1928 Die Formen der Einzelunternehmungen. f) Kreditwirtschaft. a) Der Einzelkaufmann und die stille Ge- 5. 2. 3. 1928 Das Bank- und Börsenwesen. sellschaft. a) Entwicklung des Bankwesens. b) Die offene Handelsgesellschaft. b) Aufgaben der Banken. c), Die G. m. b. II. c) Arten der Banken. d) Die Aktiengesellschaft. d) Märkte. e) Die Gewerkschaft. e) Börsen. f) Die Kommanditgesellschaft. f) Bedarfs- und Spekulationshandel. 3. 3. 2. 1928 Die Organisation der privaten Unternehmung. 6. 16. 3. 1928 Die doppelte Buchführung. a) Der Innen- und Außenverkehr. a) Ziele und Zwecke der Buchhaltung. b) Der kaufmännische und der technische b) die Arten der Buchhaltung. Betrieb. c) Buchhaltungskontrollen. c) Direktion und Sekretariat. d) Buchhalterische Ubungen. d) Einkauf, Kalkulation, Lager. e) Neuzeitliche Buchhaltungsmaschinen. e) Buchhaltung, Kasse, Korrespondenz. f) Bilanzen.
III) Verwendung der Mittel des Vereins. Die durch Mitgliedsbeiträge aufgebrachten Mittel wurden wiederum restlos für die Schüler und Schule verwandt. Insbesondere konnte ein kleines Harmonium beschafft werden, das wir längst schmerzlich vermißt hatten.
Im Hinblick auf die Aufgaben der Schule, für die keine städtischen Mittel vorhanden sind, würde der Direktor es sehr begrüßen, wenn die Eltern unserer Schüler und die Freunde unserer Schule auch weiterhin den kleinen Betrag von vierteljährlich I Mark für den Selektenschulverein bezahlten. Postscheckkonto der Schule: Frankfurt d. M. 45782.
c) Klassenelternabende 9. 9. 27: Quinta: Leitung: Weidenbusch. 19. 9. 27: Untertertia: Leitung: Becking. 18. 10. 27: Quarta: Leitung: Der Direktor.
5. Das Schulgebäude
I. Verbesserungen während des verflossenen Schuljahres- Im abgelaufenen Schuljahr wurden drei weitere Klassen VI, V und IV in hellen lichten Farben neu hergerichtet, nachdem der erste Anstrich gerade 20 Jahre hatte halten müssen. Das Inventar der Schule wurde entsprechend dem weitergehenden Ausbau ergänzt. II. Mängel, die noch der Beseitigung harren: . Unserer sehr schlimmen, noch stets wachsenden Raumnot abzuhelfen hat der Unterzeichnete den Antrag gestellt, die Räume der Englisch-Fräulein-Schule unserer Schule zur Verfügung zu stellen. Rasche Abhilfe tut not!


