In dem Schuljahr 1926/27 betrug die Gesamtentschädigungsaufwendung der Versicherung für 10 Schüler-Schäden 678.70 Mk., der eine Prämieneinnahme von 212 Mk. gegenübersteht.
m) Berufsberatung. Das städtische Berufsamt sowie unsere ehemaligen berufstätigen Schüler unterstützten die Schule für die Berufs- beratung in wertvollster Weise. Den abgehenden Schülern konnten gute Lehrstellen nachgewiesen werden.
4. Schule und Elternhaus.
5 I. Elternbeirat. Der Elternbeirat wurde in diesem Jahre neu gewählt. Ordentliche Mitglieder sind:' Ersatzmitglieder sind: 1. Herr Holler, Metzgermeister, 1. Herr Stegmiller, Garteninspektor, 2.„ Issel, Privatsekretär, 2.„ Winnen, Kaufmann, 3. Frau Lehrer Knödgen, 3.„ Karg, Betriebsleiter, 4. Herr Maul, techn. Inspektor, 4. Frau Wwe. Schmidt, Verkäuferin, 5.„ Stieler, Geheimrat. 5. Herr Happel, städt. Beamter.
Sitzungen fanden statt am 9. Juni und 29. November.
Als wichtigste Frage beriet er über die Maßnahmen zur Förderung des weiteren inneren und äußeren Aus- und Aufbaus unserer Anstalt. Der Ausbau unseres Progymnasiums zu einer Vollanstalt wurde als lebensnotwendig für die gesunde Weiterentwicklung der Schule innerhalb des Frank- furter höheren Schulwesens erklärt.
II. Selektenschulverein e. V.
Sämtliche Eltern sind im Selektenschulverein e. V. zusammengeschlossen. Der Vorstand des Vereins besteht aus
folgenden Mitgliedern:
Vorsitzende: Kaufmann Ph. Keller, Kaufmann W. Weil, Studiendirektor Dr. Breuer. Schriftführer: Studienrat J. Ost, Dr. phil. A. Krebs.
Kassierer: Stadtsekretär Lutter.
Beisitzer: Direktor H. Schauer, Oberingenieur K. Tebroke, Lehrer Karg.
Vorstandsbeirat: Schulrat H. Schüßler, Ingenieur H. Gachot, Schneidermeister P. Grundner, Direktor A. Hiornung, Albert Storch(Jahrg. 1925), Hans Widmann(Jahrgang 1925). Tätigkeit des Vereins. a) Vorträge: 1. 10. Februar 1927: Studienfahrt nach England im Herbst 1926. Mit Lichtbildern. Rednerin: Fräulein cand. pnil. Johanna Betz. 2. 24.„ 1927: Die Geschichte des katholischen Kirchenliedes unter Mitwirkung unseres Schulorchesters. Redner: Lehrer Maaß. 3. 10. März 1927: Ueber den Bau des Weltalls. Mit Lichtbildern. Redner: Universitätsprofessor Dr. Brendel. 4. 24. März 1927: Vortragsabend von Frau Direktor Meissner und Schauspieler Max Werner Lenz vom Rhein-Mami- schen Künstlertheater. Vortragsfolge: 1. Aus deutscher Lyrik, Max Werner Lenz. 2. Die drei Greise. Erzählung von Tolstoi. Max Werner Lenz. 3. Frau Musika, aus Gösta Berling von Selma Lagerlöff. Hansi Meissner. 4. Die sehr schönen Stunden von Junger Symforosa, dem Beguinchen. Novelle von Felix Timmermans. Max Werner Lenz. 5. 7. April 1927: Die Kulturmission des Christentums. Redner: Professor Aug. Manns. b) Kurse. 1. Betriebswissenschaftlicher Kursus.(Fortsetzung des Kursus vom Jahre 1925/26.) Leiter: cand rer. pol. W. Ihl, Frankfurt a. M. Teilnehmer: 12 Schüler der O III und UII.„Die Scnüler zeigten für den zeitweise recht trockenen und võlhg neuen Lehrstoff trotz des sechsstündigen Vormittagsunterrichts und zweier Spielstunden am Nachmittage abends eine erstaunliche Arbeitsfreude und Aufnahmefähigkeit.“(Bericht von Herrn Ihl.)
1. 29. 10. 26: Grundzüge der Wirtschaft..21. 1. 27: Das Geldwesen. 2. 12. 11. 26: Einführung in die Privatwirtschaft.(Be- 4. 2. 27: Das Bankwesen. triebswirtschaft.). 2. 27: Das Hypothekenwesen. 3. 26. 11. 26: Die Einzelunternehmungen im Handelsgestz- 25. 2. 27: Märkte, Börsen und Messen. buch. V 4. 3. 27: Einführung in die kaufmännische Buch- 4. 10. 12. 26: Die Erwerbsgesellschaften im Handelsgesetz- V führung. buch. 10. 18. 3. 27: Praktische Buchhaltungsübungen. Im Anschluß an diesen Kursus fanden folgende Besichtigungen statt: 1. 10. 3. 27. die Frankfurter Börse:„Wir hatten es insofern getroffen, als an jenem Tage die Börse recht fest und die Geschäftstätigkeit somit recht angeregt und lebhaft war, die schreiende und hastig beschäftigte Menge der Bör-
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