8. Ministerialerlaß vom 6. X. 26: Berechtigung der Zeugnisse von Preußischen höheren Lehranstalten im Reiche
und in Preußen.
9. Ministerialerlaß vom 10. XI. 26: Die Lehrer werden ersucht, der Schülerhandschrift ihre besondere Aufmerk-
samkeit zuzuwenden.
10. Mitteilung des Schulausschusses für höhere Schulen vom 24. IX. 26: Die Abstellung von Fahrrädern in der Schule geschieht auf eigene Gefahr. Der Schulausschuß lehnt eine Haftpflicht für Fahrraddiebstähle ab.
9. Ferien für das Schuljahr 1927.
Schluß des Unterrichts (jedesmal nach der 3. Unterrichtsstunde)
Wiederbeginn des Unterrichts
(edesmal mit der 1. Unterrichtsstunde)
Bezeichnung der Ferien Tage Osterferien: 16 Pfingstferien: 10 Sommerferien: 31 Herbstferien:. 14 Weihnachtsferien: 14 Osterferien 1928:
I. ganz schulfrei: .Erscheinung des Herrn Fronleichnam . Mariä Himmelfahrt . Allerheiligen
F&ᷣ 8g
Sonnabend, 9. April 1027 Freitag, 5. Juni 1927
Freitag, 1. Juli 1927
Dienstag, 27. September 1927 Mittwoch, 21. Dezember 1927 Sonnabend, 31. März 1928
10. Katholische Feiertage.
8. Allerseelen
11. Unterrichtszeiten.
Dienstag, 26. April 1927 Dienstag, 14. Juni 1927 Dienstag, 2. August 1927 Mittwoch, 12. Oktober 1927 Donnerstag, 5. Januar 1928
II. 2 Stunden schulfrei 5. Mariã Lichtmeß 6. Aschermittwoch 7. Mariäã Verkündigung
Hiernach könen die Eltern genau berechnen, welche Zeit von ihren Kindern für den Schulweg benötigt wird.
I. für das Sommerhalbjahr II. von Oktober bis Mitte November III. von Mitte November bis Mitte und von Mitte Februar bis Ostern Februar
1. Stunde: 7.50 bis 8.15 Uhr 1. Stunde: 8.00 bis 8.45 Uhr 1. Stunde: 8.530 bis 9.15 Uhr
2„ 8.25„ 9.10„ 2.„ 8.55„ 9.40„ 2„ 9.20„ 10.05„
5.„ 9.25„ 10.10„ 3.„ 9.55„ 10.40„ 3* 10.20„ 11.05„
4.„ 10.25„ 11.10„ 4.„ 10.50„ 11.55„ 4.„ 11.15„ 12.00„
5.„ 11.20„ 12.05„ 5.„ 11.50„ 12.55„ 5.„ 12.10„ 12.55„
6„ 12.15„ 1.00„ 6.„ 12.45„ 1.50„ 6„ 1.00„ 1.40„
7„ 4.00„ 5.00„ 7.. 5.50„ 4.50„ 7„ 3.30„ 4.30„
8„ 5.00„ 6.00„ 8„ 4.50„ 5.30„ 8„ 4.30„ 5.50„
12. Schulordnung.
Jeder Schüler ist im Besitze einer Schulordnung, die von den Eltern unterschrieben ist. nachgesehen und muß in gutem Zustande erhalten, vor allem aber treu befolgt werden.
13. Mitteilungen an die Eltern über Fortschritt und Fleiß der Schüler.
a) Zeugnisse. Dreimal im Jahre: Herbst, Weihnachtenund Ostern erhalten die Schüler Zeugnisse. Dieselben sind vom Vater oder dessen Stellvertreter zu unterschreiben und bei Unterrichtsbeginn dem Klassenleiter vorzulegen.
b) Briefe. Dreimal im Jahre: Juni, November und Februar erhalten die Eltern derjenigen Schüler, die in irgend- welchen Fächern unbefriedigende Leistungen zeigen, hierüber briefliche Mitteilung.
c) Rücksprache. Wir bitten die Eltern dringend, nach Empfang der Zeugnisse und Briefe mit den Fachlehrern, dem Klassenlehrer und dem Unterzeichneten Rücksprache zu nehmen, wenn unbefriedigende Leistungen dies nötig machen.
d) Sprechstunden. Jeder Lehrer hat wöchentlich eine Sprechstunde. Das Verzeichnis ist im unteren Flur der Schule angebracht.— Falls den Eltern der Besuch der Sprechstunde unmöglich ist, sind die Lehrer auch zu anderer Zeit zur Rücksprache bereit. In jedem Falle aber ist Anmeldung— wenigstens einen Tag vorher— nötig. Jeder Lehrer freut sich, wenn er mit den Eltern überlegen kann, wie ein Schüler wissenschaftlich und erzieherisch gefördert wird.
Während des Unterrichts und der Pausen, in denen wir meist auch dienstlich beschäftigt sind, ist Rücksprache nicht
möglich. 14. Sprechstunden des Direktors.
Täglich(außer Sonntags) von 12 bis 1 Uhr im Amtszimmer. Jederzeit: Nach vorheriger Anmeldung. Telefon der Schule: Rathaus 526.
Dieselbe wird monatlich
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