Griechisch. Uebersetzung aus dem Deutschen ins Griechische.
Englisch. King Alfred of England. Uebersetzung ins Deutsche.
Mathematik.
b 1, Die größte der Pyramiden von Gizeh in Aegypten ist 137.2 m hoch bei quadratischer Grundfläche von 212 m Seitenlänge. Wieviele Backsteine vom Normalmaß 25:12:6.5 cm wären zur Ausführung dieses Bauwerks erforderlich
gewesen? 2. Es ist ein Dreieck zu berechnen aus: a= 195 m, c= 214 m, B= 490 34/ 3. V3 X=6+ V7X 6=2VSX= 1
g) Werkunterricht. 1. Weiter ausgebaut wurden die Kurse in Metallarbeit und Druckerei-
a) Metallarbeit: Im Anschluß an den Kursus in Feinmechanik fanden physikalische Schülerübungen statt; an bei- den Kursen nahmen 9 Schüler der OIII und 3 Schüler der UIII teil. Im Sommerhalbjahr beschränkte sich der Unter- richt in Feinmechanik als Anfangsunterricht auf die Einführung in die Meßgeräte und den Gebrauch der einfachsten Handwerkzeuge und auf Uebungen im Löten, Feilen, Sägen und Bohren. Praktisch angewandt wurde das Erlernte zur Reparatur physikalischer Apparate. Unter anderem wurden repariert die Schwungmaschine, ein Zentrifugalregula- lor, eine Drehvorrichtung am Projektionsapparat und eine Hebelwage.
Im Winterhalbjahr wurden unter dankbarer und freundlicher Mitwirkung von Herrn Betriebsingenieur Gachot, der schon seit der Einrichtung der Werkstätte stets tatkräftiges Interesse in selbstlosester und aufopferungsvoller Weise für diese erzieherische Arbeit unserer Jugend gezeigt hat, größere Arbeiten in Angriff genommen, bei denen auch schwierigere Handgriffe erlernt werden mußten: Bohren, Drehen an der Drehbank, Gewindeschneiden usw. Fertig- gestellt wurden Gewichtsstücke, verschiedene Arten von Senkblei, ein Gleichgewichtsapparat, ein Winkelspiegel, cm'* Würfel für Herstellung stereometrischer Drahtmodelle, ein Flügelrad.
Die physikalischen Schülerübungen bestanden in qualitativen und quantitativen Versuchen, die grundsätzlich aus dem Stoffgebiet des physikalischen Unterrichts genommen wurden, für OIII aus Optik, für UIII aus Mechanik und Wärmelehre.
b) Druckerei:- Die teilnehmenden Schüler des Druckerei-Kurses wurden in der Technik des Linolschnitts einge- führt. Sie fertigten im Laufe des Jahres nach eigenen Entwürfen ein- und mehrfarbige Linoleumschnitte an.
2. Am 31. Januar fand eine Ausstellung der in den einzelnen Werkunterrichts-Kursen angefertigten Arbeiten stalt.
3. Linearzeichnen. Am Linearzeichnen nahmen 13 Schüler der UII teil. Im Sommer wurden geometrische Kon- struktionen(Flächenverwandlung, Flächenteilung, Konstruktion von Vielecken) und Konstruktionen algebraischer Kur- ven auf mm Papier behandelt. Im Winter wurden im Anschluß an die Stereometrie Körper in schräger und senkrech- ter Parallelprojektion gezeichnet.
4. Zur Ausbildung im Werkunterricht finden zur Zeit städtische Kurse statt. Am Schreinerei-Kurs beteiligen sich St.-R. Ost und Lehrer Maas, am Buchbinder-Kurs St.-A. Braunwart.
h) Turnen, Sport und Spiel. AUnterricht.
Eine lebendige Pflege der Leibesübungen wurde entsprechend den im vorigen Jahresbericht angegebenen Richt- linien auch in diesem Jahre durchgeführt. B Unser Sportfest.
Programm:
1. Vierkampf der Klassen U II und O III und Dreikampf 7. Turnen an 8 Barren.
der Klassen U III, IV, V und VI. 9. Spiele der Klassen U III und IV. 2. Hochsprungkonkurrenz. 9. Radreigen. 3. Allgemeine Freiübungen U II—VI. 10. Spiele der Klassen U II und OIII. 4. Stillauf UII—VI. 11. Bodenturnen. 5. Geh-, Lauf- und Freiübungen der Klassen U II— U III. 12. Pyramiden. 6. Spiele der Klassen V und VI. 13. Preisverteilung.
Das Turn- umnd Sportfest fand bei schönstem Wetter und in Anwesenheit überaus zahlreicher Eltern und Freunde der Schule am Dienstag, den 21. September 1926 auf den Sandhöfer Wiesen in Niederrad statt. In der Zeit von 8 Uhr bis 3 Uhr wurde unter Beteiligung aller Schüler der Anstalt das moderne Turnen und der Sport in seiner verschiedenartigsten Form unermüdlich von den Schülern vorgeführt, die gleichzeitig in heißem Wettkampf um den Siegerkranz rangen. Das Wertvolle an diesen Schulsportfesten ist die Beteiligung nicht nur einer Auslese von Schülern, sondern aller Schüler an allen Wettkämpfen, dazu noch unter den Augen der Eltern und Lehrer. Jeder Ein- zelne betätigt sich nach bestem Können und Vermögen, daher kann man sagen, jeder Junge ist mit Leib und Seele bei der Sache, zumal Leibesübungen bei der Jugend heute sehr beliebt sind.
Zum Schlusse wies der Direktor in seiner Ansprache auf die Bedeutung des Turnens hin, dankte Turnlehrer Wag- ner für seine große Mühe und die verständnisvolle Ausbildung der Jugend, den Eltern für ihr zahlreiches Erscheinen
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