Im Weſten da ragt manch Kreuz ſchlicht und klein, Sie gaben ihr Alles, ihr Leben, ihr Blut,
Da liegen ſie ſtumm in langen Reihn Sie gaben es hin mit heiligem Mut Für uns! Für uns! Sie opferten Zukunft und Jugendglück, Und wir? Wir können nur weinen und beten Sie kehren nie wieder zur Heimat zurück Für ſie, die da liegen bleich, blutig, zertreten Für uns! Für uns!
Denn es gibt kein Wort, für das Opfer zu danken, Und es gibt keinen Dank für ſie, die da ſanken Für uns!
So rufen auch wir dem gefallenen Kollegen und dem geliebten Lehrer ins Grab nach den Gruß: Ave pia anima!
Am 4. März fand die Überführung der Leiche des Herrn Oberlehrer Dr. Henkel zu Hanau, seiner Vaterstadt, unter großer Beteiligung statt; auch von unserer Schule nahmen die beiden Oberlehrer Kolb und Dr. Nicolay mit ungefähr 70 Schülern teil.
Am 10, und 11. März wurde die Abschlußprüfung unter dem Vorsitz des Herrn Geh. Reg. und Prov.-Schulrats Dr. Kaiser abgehalten; von 17 Zöglingen wurden 12 vorbehaltlich der Genehmigung des Herrn Ministers für reif erklärt.
IV. Statistische Mitteilungen. 1. Zahl und Durchſchnittsalter der Schüler.
— Unter- Ober- Unter-. Erhebungstermin Secunda tertia lertia Quarta Quinta Sexta Sa. Anfang des Sommerhalbjahres 17 28 36 41 43 38 203 Anfang des Winterhalbjahres. 17 29 36 41 43 40 206 1. Februar 1915..... 17 29 36 41 43 41 207 Durchschnittsalter am 1. 2. 1915 15,5 14,6 13,8 12,6 11,6 10,3
2. Religions-, Staatsangchörigkeits- und Heimatsverhältnisse der Schüler.
Erheb 1. Konfession, Religion Staatsangehörigkeit Heimat tne ungs ermin ſevangel. kathol. Dissid. jüdisch Preußen hpecan Ausländer due dem lergeronlb-- Atan Ddes Sormer.„ 129 67 4 3 167 34 2 182 21 Ahtahe dee Winter- 131 es- 4 2 169 35 184 21 1. Februar 1915. 133 68*] 4 2 171 3⁵5 1 185 22
*) Darunter 2 Altkatholiken.**) Die auswärtigen Schüler wohnen sämtlich bei ihren Eltern.
18


