Jahrgang 
1925
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Aufgabenfreier Nachmittag war der Mittwoch Nachmittag, an dem unsere Turn- spiele stattfinden.

Der Gesundheitszustand der Schüler war im großen und ganzen zufriedenstellend. Die Geschäfte des Schularztes waren Herrn Prof. Dr. Schlesin ger übertragen.

An der städtischen Frühstücksspeisung in der 3. Pause, für die täglich 0,025, 0,05, 0,10 Mk., je nach der Vermögenslage der Eltern, zu zahlen sind, nehmen noch 30 Schüler teil. In der 2. Pause ist auf Wunsch der Eltern von der Schule wieder ein Milchaus- schank eingerichtet. An ihm nehmen 80 Schüler teil. Die Schüler Zahlen 0,10 Mk. für 0,25 J.

1 Der Schulgeldsatz beträgt monatlich für Einheimische 10 Rm., für Auswärtige 12,50 Rm., für Ausländer 20 Rm. Im Berichtsjahr waren vom Schulausschuß für höhere Schulen 53 Schülern ganze, 3 Schülern halbe Freistellen gewährt.. Unsere Hilfsbücherei, die über 7500 Bände zählt und von den Herren Studien- räten Dr. Rumpf und Dr. Lorey in dankenswerter Weise verwaltet wird, steht allen

Schülern gegen eine geringe Vergütung, die hauptsächlich zum Ausbessern schadhaft gewordener Bücher dient, zur Verfügung.

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Der Obmann unseres Lehrerkollegiums für die Berufsberatung ist Herr Studien- rat Dr. Schmitz. Er sowohl wie der Direktor, der öfters um Rat angegangen wurde, und auch die übrigen Kollegen erteilten nach besten Kräften Auskunft. die auch jeder- zeit von dem Städtischen Berufsamt kostenlos gegeben wird.

5.

Auf Grund einer Einheitsliste wurden am 18. 6. 1924 in den Elternbeirat gewählt: Herr Verwaltungsinspektor Paul M ieruch, Frau Alice Günther, Herr Fabrikdirektor David Stempel, Herr Konrektor a. D. Eduard W anhl, Frau Auguste Jun g, Herr Studienrat Dr. Paul Colli schonn, Herr Eisenbahnbetriebsassistent Herbert Gerhardt. Herr Kaufmann Philipp Diehl, Frau Emma Nelles, Herr Studienrat Dr. Georg Rumpf, Herr Kaufmann Wilhelm Knips, Herr Kaufmann Rudolf Flin sch, Herr Bankbeamter Oskar B üttner.

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