7
aus dem Pentateuch. Mehrere Psalmen wurden memoriert. Besprechung der Festtage. c. Hebräisch. Ausgewühlte Stücke aus dem Pentateuch und dem Gebetbuch übersetzt und wiederholt. Persönl. Fürwort in Verbindung mit Präpositionen. Deklination und Konjugation, Zahlwort. S. Rothschild.
Deutsch. 4 St. a. Grammatik. Der zusammengesetzte Satz. Einprägung der Regeln über die Satzzeichen. Das Wichtigste aus der Wortbildungslehre, an typische Beispiele angeschlossen. Wiederholung der Orthographie. b. Schriftliche Arbeiten: Wöchentlich je eine schriftliche Übung über Grammatik und Interpunktion. 8 Diktate and 8 Aufsätze. c. Lesen und Nacherzählen von Gedichten und Prosastücken. Auswendiglernen von Gedichten.(Hopf& Paulsieck für Quarta.) Michel.
Französisch. 6 St. Plœtz-Kares. Kurzer Lehrgang der französischen Sprache. Elementar- buch, Ausg. C. Kap. 65— 72: Ubersicht über Veränderungen des Stammlauts und einige der gebräuch- lichen unregelmäüssigen Verben. Ubungsbuch Kap. 1— 27. Sprachlehre§§ 9— 23; 33— 40.— Systematische Einübung sämtlicher unregelmässiger Verben. Formenlehre des Substantivs, Adjektivs, Adverbs und Numerale. Wöchentlich je 2 grammatische schriftliche Ubungen in der Klasse. 8 Extem- poralien. 12 häusliche Arbeiten. 6 Gedichte. Sprechübungen Michel.
Geschichte. 3 St. Ubersicht über die griechische Geschichte bis zum Tode Alexanders des Grossen nebst Ausblick auf die Diadochenreihe und über die römische Geschichte bis zum Tode des Augustus, in Anlehnung an die führenden Hauptpersonen. Kracauer.
Erdkunde. 2 St Physische und politische Erdkunde von Europa, insbesondere der um das Mittelmeer gruppierten Lůnder. Entwerfen einfacher Kartenskizzen. Kracauer.
Mathematik. 6 St. a. Rechnen. Dezimalbruchrechnung. Einfache und zusammengesetzte Regeldetri mit ganzen Zahlen und Brüchen; Aufgaben aus dem bürgerlichen Leben, namentlich die einfachsten Fälle der Prozent-, Zins- und Rabattrechnung. b. Arithmetik. Anfangsgründe der Buchstabenrechnung. c. Planimetrie. Propädeutischer geometrischer Anschauungsunterricht. Übungen im Gebrauche von Zirkel und Lineal. Lehre von den Geraden, Winkeln, Dreiecken und Parallelogrammen. 8 Klassenarbeiten im Jahr. Schaumberger.
Naturbeschreibung. 2 St. Im Sommer: Vergleichende Beschreibung verwandter Arten und Gattungen von Blütenpflanzen nach vorhandenen Exemplaren(Doldengewächse, Korbblütler u. a.). Ubersicht über das natürliche Pflanzensystem. Lebenserscheinungen der Pflanzen. Diagramme. Im Winter: Reptilien, Amphibien und Fische. Übungen im schematischen Zeichnen. Wiederholung des Pensums von Klasse V. Levy.
Zeichnen, zwei Abteilungen, jede 2 St. Abzeichnen von gepressten Pflanzenblättern, Schmetterlingen in Kohle und Bleistift, in Pastell- und Aquarellfarben. UÜbungen im Farbentreffen; Pinselzeichnen. Galliner.
Turnen. 3 St. a. Frei- und Ordnungsübungen. Verbindungen von Arm-, Bein- und Rumpfübungen. Wechsel von Marschieren und Laufen. Dauerlauf, Wettlauf.— Reihungen in den Reihen eines Reihenkörpers. b. Gerütübungen: Barren: Kehre, Wende, Spaltsitz, Nest. Reck: Knieaufschwung, Felgaufzug. Hochspringen, Weitspringen. Pferdübungen: Spreizen und Scheere. Spiele: Schlaglaufen, Fangball, Fuchs ins Loch. Volze.
Klasse III. Klassenlehrer: Prof. Dr. Cohn.
Religion. 4 St. a. Religion: Von der Zerstörung des zweiten Tempels bis zum Erlöschen des Gaonats. Allgemeine Wiederholung der biblischen Geschichte. b. Hebräisch. 2 St. Gebete übersetzt und erklärt. Kal und Niphal der regelmässigen Konjugation. Deklination, Fürwörter und Zahlwörter. Hartmann.
Deutsch. 3 St. a. Grammatik. Zusammenfassender Uberblick über die wichtigsten grammatischen Gesetze unter besonderer Berücksichtigung der Unregelmässigkeiten und Schwankungen des Sprachgebrauchs. b. Lektüre. Behandlung prosaischer und poetischer Lesestücke(germanische


