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IIII 2 St. w. Beschreibung einiger schwierigerer Pflanzenarten zur Ergänzung und Wieder- holung der Formenlehre, Systematik und Biologie. Besprechung der wichtigsten aus- lündischen Kulturgewächse. Mitteilungen über die geographische Verbreitung der
Pflanzen.— Niedere Tiere. Erweiterungen und W iederholungen des zoologischen Lehr- stoffes der früheren Klassen mit Rücksicht auf die Erkennung des Systems der wirbel- losen Tiere. Wiederholung des Systems der Wirbeltiere.— Kurzgefaßte Aufklärung
über Gegenstand und Aufgabe der Physik. Mechanische Erscheinungen einschließlich der Hydrostatik und Areostatik, Wärmelehre.
II⸗ 5 St. w. Einiges aus der Anatomie und Physiologie der Pflanzen, sowie über Kryptogamen und Pflanzenkrankheiten.— Anatomie und Physiologie des Menschen nebst Unterweisung über die Gesundheitspflege.— Magnetismus, Elektrizität, Akustik, wichtige optische Erscheinungen.— Propädeutischer Unterricht in der Chemie. Elemente der Krystallo- graphie.
III 5 St. w. Wärmelehre(mit Ausschluß der W ärmestrahlung). Magnetismus und Elektrizität. — Allgemein chemische Begriffe. Metalloide. Stöchiometrische Aufgaben.
I2 5 St. w. Mechanik(einschl. der Wärmetheorie und der Wellenlehre). Akustik.— Die Metalle. Einfache Arbeiten im Laboratorium.
II 5 St. w. Optik. Wiederholungen aus dem ganzen Gebiete.— Einzelne wichtige Kapitel aus der organischen Chemie. Einfache Arbeiten im Laboratorium.
II. Zeichnen, in jeder Klasse 2 St. w.
V und IV. Zeichnen ebener und krummliniger Gebilde nach Wandtafeln mit Ubungen im Abändern der vorgeführten Formen, erläutert durch Zeichnungen des Lehrers an der Wandtafel; Zeichnen von Flachornamenten und Blattformen.
III. Zeichnen nach einfachen und schwierigern Modellen und plastischen Ornamenten im Umriß zuletzt erst Cbungen in der Wiedergabe von Licht und Schatten nach einfachen Modellen.
In IIIi Beginn des Linearzeichnens mit UÜbungen im Gebrauch von Zirkel, Lineal und Ziehfeder an Fläüchenmustern, Kreisteilungen und anderen geraden und krumm- linigen Gebilden.
In den oberen Klassen: Zeichnen nach plastischen Ornamenten im Umriß und mit Rücksicht auf die Beleuchtung, Ausführungen von Zeichnungen nach Natur- und kunstgewerblichen Gegenständen. UÜbungen im Malen mit Wasserfarbe nach verschiedenen Gegenständen, nach Muscheln, Früchten, Blumen, Pflanzen, ausgestopften Vögeln u. dgl.
Linearzeichnen in IIz. Geometrisches Darstellen einfacher Körper in verschiedenen Ansichten mit Schnitten und Abwickelungen. IIi und I Einführung in die darstellende Geometrie, Schattenlehre und. Perspektive. Zeichnen ganzer Maschinen und Gebäude nach Vorlagen ist ausgeschlossen.
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P. Musterschule 1892. 3


