Jahrgang 
1908
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Darbietung und Verarbeitung in Verbindung mit direkter und bildlicher Anschauung. Systematische Zusammenstellung und Ergänzung der aus dem Sprachstoff bekannten unregelmäßigen Verbalformen.

nregelmäßigkeiten in der Bildung des Plurals, der weiblichen Adjektive und der Steigerung. Pronomina. Bildung und Gebrauch der Adverbien. Gebrauch von avoir u. étre. Imperfekt und historisches Perfekt. Veränderlichkeit der Partizipien. Alle 8 Tage eine Arbeit: Diktate, Niederschriften aus dem Ge- dächtnis, Beantwortung französisch gestellter Fra- gen, Ubersetzungen und grammatische Ubungen.

a: Petri. b: Zeiger.

4. Geschichte(3 St.). Einiges über die wich- tigsten orientalischen Kulturvölker; griechische und römische Geschichte. a und b: Franæz.

5. Erdkunde(2 St.). Erdkunde von Europa, außer Deutschland. Entwerfen von einfachen Kartenskizzen. a: Bothe. b: Buschmeyer.

6. Rechnen und M a. Rechnen(3 St.). setzte Regeldetri nebst aus dem bürgerlichen

athematik(6 St.). Einfache und zusammenge- Anwendung auf Aufgaben Leben, namentlich auf die Prozent- und Zinsrechnung. Wiederholung der Bruchlehre. Dezimalbruchrechnung. Anfänge der Buchstabenrechnung.

b. Geometrie(3 St.). Winkel, Dreieck, be- sonders das gleichschenklige, Fundamentalkonstruk- tionen, Parallelogramm; einfache Dreieckskonstruk- tionen. a und b: Görich.

10. Turnen(3 St.). übungen. Spielen.

Gerätturnen. Marsch- a: Görich. b: Zeiger.

Quinta.

: Herr Oberlehrer Petry. : S.: Herr Oberl. Dr. Eggert. : W.: Herr Oberl. Ludewig.

1. Religionslehre 2 St.). a. Evangelisch. Die biblischen Geschichten des neuen Testaments im Zusammenhang bis zur Gründung der ersten Christengemeinde. Wiederholung des 1. und 2. Haupt- stückes. Neu gelernt wurden: die Erklärung des 2. Hauptstückes, Bibelsprüche und Kirchenlieder.

Krüger.

b. Katholisch(Vvereinigt mit IV, siehe dort).

2. Deutsch(4 St.). Lesen prosaischer und poetischer Stücke. Mündliche Wiedergabe der Prosa- stücke. Erlernung und Wiederholung von Gedich- ten nach dem aufgestellten Verzeichnisse. Das Wichtigste über Deklination und Konjugation, Pro- nomen, Konjunktionen und Präpositionen. Leitende Gesichtspunkte der Interpunktion. Der einfache Satz und seine Teile. Haupt- und Nebensatz. Schriftliche Ubungen: Diktate, Niederschrift von auswendig gelernten Stücken, grammatische

Klassenlehrer in a b

b

Ubungen und freie Arbeiten.

7. Naturbeschreibung(° St.). Im Sommer

Pflanzenkunde: Besprechung der Sonnen- blume, des Bohnenwürgers, der Familien Rachenblütler, Hahnenfuf-, Rosenartige, Kern- und Steinobstpflan- zen, unsere wichtigsten Kultur- und Kolonial-

flanzen. Eine Anzahl zu den Familien gehörige

tauden im Schulgarten wurde kennen gelernt. Im Winter: Zoologie. Grundformen und systematische Betrachtung der Reptilien, Amphibien und Fische. Wiederholung der höheren Wirbeltiere.

a: Görich. b: S: Sauter. W.: Görich.

Nachtschatten-, Kürbis-,

3. Schreiben 2 St.). Zusammenhängende Durchnahme der Buchstaben der Kurrent- und Kur- sivschrift. Einübung der Rundschrift. Schreiben zusammenhängender Texte in Kurrent- und Kursiv- schrift nach Takt und nach Diktat..

a: Fries. b: Knebel.

9. Freihandzeichnen(2 St.). Im Sommer: Zeichnen von Naturblättern und Zweigen unter Be- sprechung ihrer charakteristischen Merkmale. Im Winter: Zeichnen von Schmetterlingen, Käfern und Vogelfedern; sodann Farbentreffübungen nach Ton- fliesen und Stoffmustern. Gedächtniszeichnen.

Knebel.

der Gattung Taubnessel,

tische Erdkunde Deutschlands. in das Verständnis der Karten. einfachen Kartenskizzen.

Geschichtserzählungen. Griechische und römische Sagen im Anschluß an das Lesebuch. a: Petrg. b: Krüger.

3. Französisch(6 St.). Durchnahme einer Anzahl von Stücken aus Kühn-Diehl; Nach- erzählen und Sprechübungen. Gedichte auswendig gelernt; einige gesungen. Die er-Konjugation, gelegentliches Eingehen auf die anderen regel- mäßigen Konjugationen und wichtigere unregel- mäßige Verbalformen. Substantiv und Adjektiv. Teilungsartikel. Steigerung des Adjektivs. Die Zahl- wörter. Alle 8 Tage Diktate, Beantwortung französisch gestellter Fragen, Rückübersetzungen. Niederschriften aus dem Gedächtnis und gram- matische Ubungen.

a: Petrg. b: S.: Eggert.

4. Erdkunde(2 St.).

W.: Ludewig. Physische 1und poli-

Weitere Einführung Entwerfen von

a: Buschmeyer. b: S.: Eggert. W.: Buschmeyer. Seit Nov.: Rumpf.

5. Rechnen(5 St.). Teilbarkeit der Zahlen.

Die vier Grundrechnungsarten in gemeinen Brüchen. Regeldetri.

Ubungen im Gebrauch von Zirkel und a und b: Detlefs.

6. Naturbeschreibung(2 St.). Im Sommer: Botanik: Besprechung der Berberitze, des

Lineal.

Johanniskrautes, der Gattung Ginster, der Familien

Lippen-, Schmetterlings-, Kreuzblütler, Nelken- und