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Lilienartigen. Allgemeine Betrachtung von Knospe, Blütenstand, Blüte, Frucht. Erklärung von Art, Gattung, Familie. Eine Anzahl Sträucher und die Kletterpflanzen im Schulgarten wurden kennen gelernt.
Im Winter: Zoologie. Grundformen und System der Säugetiere und Vögel. a: S.: Buschmeyer. W.: Görich. p: S.: Sauter. W.: Sauter. Seit Nov.: Rumpf.
7. Schreiben(2 St.). Die Grundformen und Buchstaben der deutschen und lateinischen Schrift in genetischer Folge. Schreiben zusammenhängender Texte. Taktschreiben. a: Fries. b: Knebel.
3. Freihandzeichnen(2² St.). Gedächtnis- zeichnen; Formen aus dem Anschauungskreis des Schülers; Pinselzeichnen, Blätter und kleine Zweige. Zeichnerische Darstellung einiger Märchen. Knebel.
9. Turnen(38t. Gerätturnen. Marschübungen. Spielen. a: Petri.
b: S.: Görich. W.: Ludeiwig.
Sexta.
Klassenlehrer in a: Herr Oberl. Buschmeyer. „„ b: Herr Oberl. Dr. Breuer.
1. Religionslehre(3 8t.). a. Evangelisch. Die alttestamentlichen Geschichten bis zur LZer- störung des Reiches Israel; die 10 Gebote mit, das 3. Hauptstück ohne Luthers Erklärung; 4 neue Lieder und 20 Sprüche. Geographie von Palästina.
Krüger.
b. Katholisch. Ausgewählte biblische Ge- schichten des alten und neuen Testamentes. Die Lehre vom Glauben, den Geboten und Gnaden- mitteln unter angemessener Auswahl der entspre- chenden Katechismusfragen. Frieés.
2. Deutsch(5 St.). Lesen poeętischer und pro- saischer Stücke des Lesebuches. Ubung im Nach- erzäühlen von Prosastücken. Erlernen von Gedichten. — Substantiv, Artikel, Verb, Adverb, Präposition, Adjektiv, Pronomen. Der einfache Satz: Subjekt, Prädikat, Objekt, Attribut, Adverbiale.— Dehnung, Umlaut, Diphthonge und leicht zu verwechselnde Anlaute. UÜbungen im Schließen vom Laut auf die Schrift unter besonderer Berücksichtigung der stimm- haften und stimmlosen Laute.— Diktate und UÜbungen im freien Aufschreiben erlernter Stoffe, grammatische UÜbungen. Wöchentlich eine schrift- liche Arbeit.
Geschichtserzählungen. Einfache Lebens- bilder aus der deutschen Geschichte von Wilhelm II. bis auf Karl den Großen. Die Nibelungensage.
a: Buschmeger. b: Breuer.
3. Französisch(6 St). Lautliche Schulung unter Benutzung der Lauttafel. Kleine Gedichte und Lieder wurden gelernt und zum Teil gesungen Hör- und Sprechübungen zur Vorbereitung und Wiederholung der im gedruckten Lehrplan vorge- sehenen Gedichte und Lesestücke, Das Winter- bild. Die wichtigsten Teile der Grammatik (Artikel, Zahlwort, Possessiv-, Demonstrativ- und Personalpronomen, Pluralbildung des Substantiys, Adjektivformen, Indikativ von avoir, être und der regelmäßigen Verben) wurden induktiv gewonnen. Von August ab alle 8 Tage eine schriftliche Klassen- arbeit: Diktate, Niederschriften aus dem Gedächtnis, Beantwortung französisch gestellter Fragen, Rechen- aufgaben. grammatische Ubungen.
a und b: Breuen.
4. Erdkunde(28t). Grundbegriffe der phy- sischen und mathematischen Erdkunde. Anleitung zum Verständnisse des Globus und der Karten. Anfangsgründe der Länderkunde, beginnend mit der Heimat. Allgemeine Kenutnis der Erdteile.
a und b: Buschmeyer.
5. Rechnen(5 St.) Wiederholung und wei- tere Einübung der Grundrechnungen mit ganzen, benannten und unbenannten Zahlen. Die wichtigsten Längenmaße, Gewichte und Münzen nebst Übungen in der dezimalen Schreibweise und den einfachsten dezimalen Rechnungen.
a: Buschmeyer. b: Stels.
6. Naturbeschreibung(28t.). Im Sommer: Botanik: Einzelbesprechung der Tulpe, Schlüsselblume, Fetthenne, Tollkirche, Zaunwindée, Kapuzinerkresse, Herbstzeitlose und des Seifen- krautes. Allgemeine Botrac htung von Wur- zel, Stengel und Blatt. Pflanzenhefte wurden angelegt, die durch alle Klassen fortgeführt werden. Die Schüler wurden im Entwerfen schematischer Farbenskizzen an der Wandtafel unterwiesen. Auch dies wird in den folgenden Klassen fortge- setzt. Die Bäume im Schulgarten wurden kennen gelernt:
Im Winter: Zoologie. Skelett der Säugetiere und Vögel. Beschreibung von Säugetieren und Vögeln nach vorhandenen Exemplaren nebst Mitteilungen über ihre Lebensweise, ihren Nutzen oder Schaden.
a: Gürich. b: Stelz.
7. Schreiben(2 St.). Die Grundformen und Buchstaben der deutschen und lateinischen Schrift in allmählich aufbauender Folge und Schreibübungen von Worten und Sätzen. a: Iekler. b: Knebel.
8. Turnen(3 St.). Aufmärsche. Gerätturnen. Spielen. a: Buschmeyer.
Freiübungen. b: Görich.


