Jahrgang 
1915
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Jahrgang 1906. Weise, Georg, Privatdozent d. Gesch. in Tübingen, Leutnant d. Res. im Dragoner-Reg. Nr. 23, Eisernes Kreuz und Hess. Tapferkeitsmedaille.

1906. Woigeck, Johannes, Dr. jur., Reterendar, Leutnant d. Res. im 3. Garde-Feld-Art.-Reg., Eisernes Kreuz.

, 1907. Kreuzberg, Eduard, Leutnant im Feld-Art.-Reg. Nr. 59, Eisernes Kreuz.

1907. Laquer, Friedrich, Dr. med., Feldunterarzt im 5. Feldlazarett, 18. Armeekorps, Eisernes Kreuz. 1907. Lampé, Hans, Dr. med., Ass.-Arzt, Leibgarde-Inf.-Reg. Nr. 115, Eisernes Kreuz.

1907. Stein, Herbert, Dr. jur., Referendar, Leutnant im 3. Fußart.-Reg., Eisernes Kreuz.

1907. Zander, Georg, Gefreiter, Eisernes Kreuz.

1908. Bailly, Henry, Oberleutnant im 4. Magdeb. Inf.-Reg. Nr. 67, Eisernes Kreuz.

1908. Beeres, Heinrich, Dr. jur., Referendar, Leutnant d. Res. im 4. Magdeb. Inf.-Reg. Nr. 67, Eisernes Kreuz.

1908. Rehorn, Erust, Dr. med., Unterarzt i. d. 29. Ers.-Brigade, Brigade-Ers.-Bat. Nr. 30, Eisernes Kreuz. 1909. Hesse, Willy, Dr. med., Assistenzarzt im 67. Res.-Feldlazarett, 25. Res.-Div., Eisernes Kreuz. 1909. Jungblut, Wilhelm, cand. phil., Leutnant d. Res. im 9. Rhein. Inf.-Reg. Nr. 160, Eisernes Kreuz.

1909. Weise, Adolf, Referendar, Leutnant d. Res. im Großh. Hess.-Leibdrag.-Reg. Nr. 23, Eisernes Kreuz und Hess. Tapferkeitsmedaille.

1910. Maier, Max, Referendar, Kriegsfreiwilliger i. 76. Res.-Div., 76. Res.-Kav.-Abt., Eisernes Kreuz.

1910. Sondheim, Heinz, cand. ing., Offlz.-Stellv. i. d. Etappenfuhrparkkolonne 2, I. Bayr. Armeekorps, Bayr. Verdienstkreuz 2. Kl. m. Krone u. Schwertern.

. 1911. Brandt, Wilbhelm, Leutnant u. Kompanieführer i. Bad. Kaiser-Grenadier-Reg. Nr. 110, Eisernes Kreuz und Ritterkreuz 2. Kl. d. Ordens v. Zähringer Löwen mit Schwertern.

1911. v. Bethmann, Albrecht, Freiherr, Leutnant u. Bat.-Adj. im Inf.-Reg. Nr. 116, Eisernes Kreuz. 1911. Mayer, Heinrich, Leutnant i. Stab d. Artillerie-A.-Korps Eberhard, Eisernes Kreuz.

» 1911. Müller, Erich, Offizier-Stellvertreter, Eisernes Kreuz.

1911. Siegert, Rudolf, Dr. med., Unterarzt, Landw.-Inf.-Reg. Nr. 110, Eisernes Kreuz.

1911. Zimmerschied, Karl, Fähnrich im Grenad.-Reg. Nr. 123, Eisernes Kreuz.

1913. Goez, Karl, stud. phil., Unteroffizier im Res.-Inf.-Reg. Nr. 223, Eisernes Kreuz.

1913. Schroetter, Josef, Leutnant im 2. Nass. Inf.-Reg. Nr. 88, Eisernes Kreuz.

1914. Schneider, Felix, Leutnant i. Schlesw.-Holst. Drag.-Reg. Nr. 13, Eisernes Kreuz.

c) Aus anderen Klassen abgegangen: Jahrgang 1900/F 1. Weber, Karl, Regierungsbaumeister in Straßburg i. E., Leutnant d. Res. im Inf.-Reg. Nr. 168, Eisernes Kreuz. 1902/03. Welcker, Friedrich, Oekonom, Unteroffizier d. Res. im Feld-Art.-Reg. Nr. 61, Eisern. Kreuz. 1903/04. Kleyer, Wilhelm, Leutnant d. Res. i. Kraftwagenkolonne Nr. 66, IX. Armeek., Eis. Kreuz. 1903/04. Wellstein, Paul, Oberleutnant im Inf.-Reg. Nr. 29, Eisernes Kreuz. 1904/05. Boldt, Adolf, Leutnant d. Res. im Inf.-Reg. Hessen-Homburg Nr. 166, Eisern. Kreuz I. u. II. Klasse.

1904/05. Bintz, Ludwig, Kaufmann, Einj.-Freiw.-Unteroffizier im Füsilier-Reg. von Gersdorff Nr. 80, Eisernes Kreuz.

7 1905/06. Kleyer, Erwin, Leutnant d. Res. im Dragoner-Reg. Nr. 22, Eisernes Kreuz.

1905/06. Ruhemann, Walter, Offizierstellvertreter und Kompanieführer im 8. Bayr. Res.-Inf.-Reg., Eisernes Kreuz und Bayr. Militärverdienstorden II. Klusse mit Krone und Schwertern.

1908/09. v. Deuster, Erich, Leutnant im 2. Garde-Ulanen-Reg., Eisernes Kreuz. Wir fügen einige Mitteilungen über die Jüngsten unserer Gefallenen, wie wir sie von den Angehörigen erhalten haben, und Stellen aus ihren Briefen bei; mögen sie dazu beitragen, das Bild unsrer lieben Toten vor denen wieder erstehen zu lassen, die sie kannten; mögen sie unsrer Jugend zeigen, welcher Geist der schlichten

Treue, der Innerlichkeit, der heldenmütigen Tapferkeit die beseelt hat, die einst ihre Kameraden waren. Weitere Feldbriefe früherer Schüͤler hoffen wir später bringen zu können.

Aloys Etz(Unterprimaner). Er war erst Ostern 1914 vom Gymnasium in Montabaur auf unsere Anstalt übergegangen. Obwohl erst zu Ende Juni 16 Jahre alt geworden, verlaugte er stürmisch danach, mit hinausziehen zu dürfen, erreichte es durch ein Gesuch an den Kaiser und wurde bei den 168 ern in Offenbach

eingestellt. Nur wenige Wochen war er im Felde; zu Anfang November traf ihn bei einem Sturmangriff die tödliche Kugel.

Der Mutter wurde nachher durch einen Gefreiten der Kompagnie ihres Sohnes mitgeteilt, daß er sich zu allen schwierigen Aufträgen freiwillig gemeldet habe und ihm von Vorgesetzten öfter gesagt werden mußte, er