Jahrgang 
1910
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V. Stiftungen und Unterstützungen von Schülern.

I. Witwen- und Waisenkasse.

Im abgelaufenen Jahre flossen der Kasse zu: an Einschreibegeldern Mk. 268., an Abgangsgeschenken Mk. 3., an anderen Zuwendungen Mk., insgesamt Mk. 271.. Den freundlichen Gebern sprechen wir auch an dieser Stelle den herzlichsten Dank aus.

2. Unterstützungen von Schülern.

Die Zahl der aus Stiftungen oder durch städtische Freigebigkeit während des Schuljahres 1909/10 unterstützten Schüler ergiebt sich aus folgender Ubersicht:

Zahl der unter- stutzten Schüler 1. Städtische Freischüler...... 10 Kuratorium. (ädavon 5 halde Freint.) 2. Beersches Stipendium..... 4 Königliches Konsistorium. 3. Johannisgelder von dem von Cron- stettschen Stiſt...... 5 Lehrerkollegium. 4. Königswartersche Stiftung.... Eigene Administration.

VI. Mitteilungen an die Schüler und deren Eltern.

Für die bevorstehende Impfung empfehlen wir den verehrten Eltern unserer Schüler die Einrichtung, die das Königliche Polizei-Präâsidium getroffen hat. Die Schüler werden in der Anstalt nur in Gemeinschaft mit ihren Kameraden und nur mit animalischer Lymphe geimpft.

Zum Zwecke eines gedeihlichen Zusammenwirkens von Schule und Haus haben sämtliche Lehrer der Anstalt bestimmte Stunden angesetzt, in denen sie, nach vorheriger Anmeldung von Seiten der Eltern, Anfragen und Wünsche entgegenzunehmen bereit sind. Die Eltern wollen sich gefälligst spätestens einen Tag vorher anmelden, damit die Herren Klassenlehrer die erforderlichen Erkundigungen über die betreffenden Schüler rechtzeitig einziehen können. Die Sprechstunden werden zu Beginn jedes Halbjahres durch Anschlag auf dem Flur sowie in den Klassenzimmern des Schulgebäudes bekannt gemacht. Die Eltern werden dringend gebeten, soweit es sich nicht um Auskünfte allgemeiner Natur handelt, zunächst mit den Herren Fachlehrern und Klassenlehrern in Verbindung zu treten.