16 Geschichte: Griechische Geschichte bis zum Tode Alexanders des Groſsen mit einem Ausblick auf die Diadochenzeit; römische Geschichte bis zum Tode des Augustus. 2 St. S. Schönemann. W. Perdisch.
Erdkunde: Länderkunde Europas mit Ausnahme des deutschen Reiches. Entwerfen von einfachen Kartenskizzen. 2 St. S. Werner. W. Perdisch.
Mathematik und Rechnen: Ubungen im Rechnen mit gemeinen Brüchen und mit Dezimalbrüchen. Verfahren der Reduktion auf die Einheit oder ein gemeinschaft- liches Maſs. Anwendung auf Prozent- und Zinsrechnung. Ubungen im Gebrauch von Lineal, Winkelmesser und Zirkel. Lehre von den Geraden, Winkeln und Pa- rallelen. Lehre vom Dreieck. Die planimetrischen Fundamentalaufgaben nebst An- wendungen auf leichte Konstruktionen von Punkten, Geraden und Dreiecken. 4 St. Flechsenhaar.
Naturbeschreibung: Im Sommer: Beschreibung und Vergleichung von Pflanzen mit schwieriger erkennbarem Blütenbau. Übersicht über das natürliche System der Blütenpflanzen. Im Winter: Gliedertiere unter besonderer Berücksichtigung der In- sekten. 2 St. Michelis-
Zeichnen: Fortsetzung der Lehraufgabe der V. 2 St. Caster.
Quinta. Klassenlehrer: Oberlehrer Dr. Steiger.
Religionslehre: ²) Evangelische: Biblische Geschichten des Neuen Testamentes nach Marx. Aus dem Katechismüs: Wiederholung des 1. Hauptstückes; dazu Erklärung und Einprägung des 2. Hauptstückes mit Luthers Auslegung. Wiederholung der in VI gelernten Kirchenlieder und Einprägung von vier neuen. Desgleichen Wiederholung der gelernten und Einprägung neuer Sprüche und Psalmen. 2 St. Koob.—
.5) Katholische: Die Lehre von den Geboten nach dem Diézesan-Katechismus. Biblische Geschichten des Alten Testamentes von der Gesetzgebung auf Sinai an und des Neuen Testamentes bis zur Bergpredigt. Kirchenlieder wurden auswendig gelernt. 2 St. Manns.(Die Quinta und Sexta waren vereinigt.)— c) Israelitische: Biblische Geschichte von der Schöpfung bis zum Tode Moses. Gebete. Höoxter.
Deutsch: Grammatik: Der einfache erweiterte Satz und das Notwendigste vom zu- sammengesetzten Satze. Wöchentliche Diktate abwechselnd mit kleinen freieren Arbeiten zur Einübung der Rechtschreibung und der- Zeichensetzung. Erzählungen aus der alten Sage und Geschichte. Lesen von Gedichten und Prosastücken. Aus- wendiglernen von Gedichten. Mündliches Nacherzählen, erste Versuche im schrift- lichen Nacherzählen. 3 St. Steiger.
Lateinisch: Wiederholung der regelmäſsigen Formenlehre, die Deponentia, die unregel- mäſsige Formenlehre, Lektüre und Aneignung eines angemessenen Wortschatzes nach Perthes Lehrbuch für V. Einübung des Acc. c. inf., des Participium coniunctum und des Ablativus absolutus, Konstruktion der Städtenamen. Wöchentlich eine Klassen-, gelegentlich eine Hausarbeit. 8 St. Steiger.
Erdkunde: Länderkunde Mitteleuropas, insbesondere des deutschen Reiches. Weitere Anleitung zum Verständnis des Globus und der Karten. Einfache Kartenskizzen. 2 St. Steiger.


