decken. Auch ist den Schülern zu empfehlen, solche Bücher, die mehrere Jahre hindurch ge- braucht und zu Wiederholungen im Unterricht häufiger herangezogen werden, sich möglichst auf eigene Kosten im Buchhandel zu beschaffen.— Schonende Behandlung undpünkt- liche Rücklieferung der aus der Hilfsbücherei entliehenen Bücher muß Ehrenpflicht jedes Klingerschülers sein.
i) Theaterbesuch.
Die Stadt stellte in dankenswerter Weise der Schule 120 RM. zur Verfügung, um bedürftigen und würdigen Schülern den Besuch der Städtischen Theater zu ermöglichen. So konnten im Winter 36 Schüler der Klassen Obersekunda bis Oberprima 6 Vorstellungen(3 Opern und 3 Schauspiele) besuchen.
k) Tanzkursus.
17 Unterprimaner beteiligten sich mit einer Anzahl Herderschülerinnen an einem Tanzkursus, der während des Winters in der Herderschule unter Leitung der Tanzlehrerin Frau Feretty abgehalten wurde. Am Schlußball nahmen außer zahlreichen Eltern eine Anzahl Lehrer und Lehrerinnen und die Direktoren beider Schulen teil.
1) Schulsparkasse.
Vor 2 Jahren haben wir eine Schulsparkassce eingerichtet, An jedem Montag werden vom Schulhausverwalter Sparmarken an die Schüler verkauft. Die Untertertianer Ludwig v. Hes- sert und Ernst Schuckhard werden wegen ihres fleißigen Sparens lobend erwähnt, Wir bitten die Eltern, uns in unseren Bemühungen zu unterstützen und ihre Söhne zu eifrigem Sparen anzuhalten.
m) Berufsberatung.
Lehrer und Direktor sind gern bereit, die Eltern bei der Wahl eines Berufes für ihre Söhne zu beraten., Das Städtische Berufsamt(Gr. Gallusstr. 17) erteilt ebenfalls jede Auskunft und vermittelt auch Lehrstellen in Handel, Industrie und Gewerbe, Bevor die Eltern sich an das Städtische Berufsamt wenden, muß aber die Schule von diesem Vorhaben be- nachrichtigt werden, damit für den Schüler ein Kartenblatt ausgefüllt werden kann, das ein ärztliches Gutachten, die Zensuren des letzten Schulzeugnisses und ein Gutachten der Lehrer enthält und das dem Berufsamt für seine Beratung und Vermittlung als Grundlage dient,
n) Klinger-Zeitung.
Seit einem Jahre geben 6 Vereine ehemaliger Schüler und Schülerinnen Frankfurter höherer Schulen eine Schulzeitung heraus, die monatlich erscheint. Sie enthält einen allgemeinen Teil, der 14 Seiten umfaßt, und einen besonderen Teil von 4 Seiten(seit Januar nur 2 Seiten), die jeder Schule für ihre eigenen Mitteilungen und Berichte zur Verfügung stehen. Wir begrüßen diese Neugründung unserer alten„Klinger-Zeitung“, nicht nur weil sie uns Lehrern endlich wieder Gelegenheit gibt, ein wenig„aus der Schule zu plaudern“, sondern weil wir nun mit den 330 alten Schülern, die dem„Verein ehemaliger Klingerschüler“ angehören, in engerer Fühlung bleiben und durch regelmäßige Verteilung der Zeitung an sämtliche Schüler den Verein in seinen Bestre- bungen unterstützen können. Unsere Schüler fordern wir auf, auch ihrerseits die Zeitung mit guten Beiträgen zu versehen und diese dem Direktor vorher einzuhändigen. Der Hauptschriftleiter der Klinger-Zeitung“, von der bis jetzt 12 Nummern vorliegen, ist unser alter Schüler Herr
Dr., Eduard Gofferje.
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