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Unterrichtszeiten:
II Von Oktober bis Mitte November und von Mitte III. Von Mitte November bis
I. Im Sommerhalbjahr
Februar bis Ende des Mitte Februar 1. Stunde 7.30— 8.15 8— 8.45 V 8.30— 9.15 2„ 5.20— 9.05 8.50— 935 V 9.20— 10.00 5.„ 9.20— 10.03 9.50— 10.35 10.15— 11.00 4.„ 10.20— 11.03 10.50— 11.35 11.15— 11.55 5.„ 11,20— 12,05 11.50— 12.35 V 12.00— 12.45 6.„ 12.15—- 1.00 12.45— 1.30 12.55— 1.35 7.„ 3.00— 3.45 3.30— 4.15 3.30— 4.15 8.„ 3.50— 4.35 4.20— 5.05 4.20— 5.05 9.
„ 4.50— 5.35 5.15 6.00 5.15— 6.00
V. Geschichte der Anstalt.
Mit dem S. April dieses Jahres, an dem das laufende, genau vor zwölf Mo- naten begonnene Schuljahr zu Ende geht, vollenden unsere Unterrichtsanstalten das 74. Jahr ihres Bestehens. Daß sie ungebeugt von der Last der Jahre lebensfroh und zukunftsfreudig weiterleben wollen, werden sie bei Vollendung des dritten Jahrhundert- viertels im nächsten Jahre zeigen. Für diese festliche Veranstaltung ist bereits eine Kommission zusammengesetzt worden. Mit diesem kurzen Hinweis auf die bevor- stehende jubelfeier verbinden wir den auf die Neubelebung mancher Stiftungen, die durch die Folgen des Weltkrieges zur Untätigkeit verurteilt waren. Hervorgehoben sei namnentlich die Stiftung von Freiplätzen, die ein Kapital von Mk. 3000.— erfordern. Dieses kann auch ratenweise eingezahlt werden. Wir verzeichnen hier mit herzlichem Danke die durch Herrn Max Gutmann in New-York erfolgte Stiftung eines solchen Platzes, der zum neuen Schuljahre schon wirksam werden wird. Auch den Herren Belgrad, Ch. H. Eisenberg, Leopold Haas und Bertram Jeidel, die nötige Ge- brauchsgegenstände gestiftet haben, sei an dieser Stelle gebührender Dank ausgesprochen. Gleiche Anerkennung zollen wir auch dem Zahnarzt, Herrn Dr. Saffra, für seine schätzenswerte Betätigung in unserer Schule sowie Frl. IIse Lichtenstädter für den orthopäédischen Unterricht, den sie in höchst uneigennütziger Weise einigen unserer Kinder erteilt hat. Nicht minder herzlich sei auch der jüdischen Frauenvereinigung sowie der Zentrale für jüdische Wohlfahrtspflege Anerkennung ausgesprochen für das freundliche Entgegenkommen, das sie unseren Kindern bei der Erlangung eines Erholungs- urlaubs im Gebirge oder auf dem Lande bewiesen haben.
50 dankenswert auch alle diese Förderungen unserer Belange sind, so müssen doch noch weitere Kreise sich bei ihnen betätigen, wenn anders unsere Schulen auch unter den neuen Verhältnissen ihren Aufgaben nachkommen sollen. Aus diesem Ge-


