Jahrgang 
1929
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Oedipus. b) Das Deutschtum im Ausland und die Bedeutung seiner Erhaltung. c) Wintersport und Winter- freuden. 5. Mensch unter Menschen(Klassenaufsätze). 6. a) Der ethisch-religiöse Grundcharakter von Lessings Nathan. b) Der Mensch bedarf des Menschen. c) Ist der Mensch der Herr der Natur?(Klassenaufsätze.)

Unterprima B.

1. Der altjüdische Friedhof zu Frankfurt a. M.(Klassenaufsatz). 2. Rembrandts Blendung Simsons(Klassenauf- satz). 3. a) Emilias Charakteristik.(Aus Lessing: Emilia Galotti.)(Klassenaufsatz.) b) Selbstcharakteristik. 4. a) Unser Schulfest in Wilhelmsbad(Klassenaufsatz). b) Der Aufbau des 1. Aktes von SchillersKabale und Liebe(Klassenaufsatz). 5. Selbstgewähltes Thema über die Studienfahrt(Hausaufsatz). 6. a) Goethe auf dem Wege zu Sturm und Drang(Klassenaufsatz). b) Wahlfreies Thema. 7. a) Ist die Lessingfeier am 22. Januar 1929 nurHeldenverehrung oder lebt sein Geist unter uns?(Klassenaufsatz.) b)lch fühle die lebendige Quelle nicht in mir, die durch eigne Kraft sich emporarbeitet, durch eigne Kraft in so reichen, so frischen, so reinen Strahlen aufschießt, ich muß alles durch Druckwerk und Röhren aus mir herauspressen. c)Wenn Gott in seiner Rechten alle Wahrheit und in seiner Linken den einzigen regen Trieb nach Wahrheit, obschon mit dem Zusatze, mich immer und ewig zu irren, verschlossen hielte und spräche zu mir:Wähle! Ich fiele ihm mit Demut in seine Linke und sagte:Vater, vergib! Die reine Wahrheit ist ja doch nur für dich allein! 8. Welche Bildungsmöglichkeit(Vorteile und Mängel) bietet die Bildberichterstattung?

Unterprima C.

1. a) Die Idee der Freiheit in Schillers DramaDie Räuber. b) Wie ich über das Kino denke. 2. a) Wie ich über das Radio denke. b) Rechtliche und soziale Verhältnisse des deutschen Bauernstandes im Mittelalter. c) Warum crregt König Philipp in SchillersDon Carlos unsere menschliche Anteilnahme? 3. a) Meine Ansicht über die Zeitung. b) Die Pflanze als Zellengemeinschaft. c) Wie gewannen wir den Differentialquotienten? d) Sind in SchillersDon Carlos das plötzliche Vertrauen zu Marquis Posa, Posas Schweigen und seine Aufopferung ge- nügend begründet? 4. a) Nachhaltige künstlerische Eindrücke unserer Studienfahrt. b) Der Geist der Renais- sance. c) Die Gestalt des Max Piecolomini im 2. Teil von SchillersMallenstein. 5. a) Eindrucksvolle Augen- blicke unseres Weimarer Aufenthaltes. b) Welche Bedeutung ist dem Ozeanflug desGraf Zeppelin beizumes- sen? 6. a) Was bedeutet das verflossene Jahr für meine körperliche, geistige und sittliche Entwicklung? b) Ma- lerische Situationen in GoethesGötz von Berlichingen. c) Beatrices Seelenstimmung nach ihrer Flucht aus dem Kloster. 7. Lust und Liebe sind die Fittiche zu großen Taten.

Oberprima A.

1. a) Die Staatsrechtslehren der Aufklärung. b) Was hat zur französischen Revolution geführt? c) Wie charak- terisiert Lessing die drei Religionskreise in den zwei ersten Aufzügen seines DramasNathan der Weise? 2. a) Napoleons Dienst an der deutschen Zukunft. b) Selbstgewähltes Thema aus Schillers DramenDie Räu- ber undKabale und Liebe. c) Selbstgewähltes Thema von der Münchener Studienfahrt. 3. a) Sturm und Drang in GoethesGötz und SchillersRäuber. b) Schiller, der Lebenskämpfer. c) Was bedeutet mir der Sonn- tag? d) Wie sind Friedrich Lists Bestrebungen im Rahmen der bisherigen Wirtschaftstheorien zu verstehen? 4. a) Die Volksszenen in GoethesEgmont. b) Die Verfassungs- und nationalen Fragen in der deutschen Revo- lution 1848. c) Frankfurt und München, ein Vergleich. 5. a) Gedanken zur Amerikafahrt desGraf Zeppelin. b) Karl Marx als Prophet. 6. a) Das Jahr 1878 in Bismarcks Politik. b) Neuere Auffassungen von der Ent- stehung der Kontinente und der Gebirge. c) Was kann uns der Faust der ersten Szenen heute noch sagen? 7. Prüfungsarbeit: a) Das Bewußtsein des Genies in Goethes Oden und Hymnen. b) Was fordert heute von uns das Wort des Großen Kurfürsten: Gedenke, daß du ein Deutscher bist? c) Welchen Sinn hat die Rede vomZeitalter der Maschine? d) Klima und Kultur in ihrem wechselseitigen Zusammenhange.

Oberprima B.

1. Rahmenthema: Unsere Studienfahrt(Hausaufsatz). 2. Gedankengang des AufsatzesIdee und Ideal von G. Leuchtenberger(Deutsches Erbe VIII, Seite 277 287). 3. a) Schweitzers Liebeswerk am schwarzen Erd- teil. b) Klima und Kultur. c) Die Entwicklung der revolutionären Gedanken in Frankreich und Deutschland bis 1848. d) Die ersten Lösungsversuche der Arbeiterfrage in England, Frankreich und Deutschland(Klassenaufsätze). 4. Selbstgewähltes Thema aus der Hauslektüre(Hausaufsatz). 5. Referat über den Aufsatz FriedländersDie Ent- wicklung des Gefühls für das Romantische in der Natur(Deutsches Erbe VIII, Seite 290 297). 6. a) Sprech- bühne oder Lichtspiel? b) Bürgerliche und proletarische Anschauungen über Staat, Wirtschaft, Religion und Kunst.(Im Anschluß an die Lektüre von Stenbock-Fermor:Meine Erlebnisse als Bergarbeiter.) c) Der Welt- friedens- und Völkerbundsgedanke in der Geschichte. d) Eine Bildbetrachtung aus dem Gebiet der Romantik. (Prüfungsarbeiten.)

Untertertia bis Oberprima.

Die freien fTremdsprachlichen Arbeiten bestanden zumeist in der Wiedergabe fremdsprachlicher Texte, die den Schülern mündlich dargeboten wurden.

5. Aufgaben für die schriftlichen Reifeprüfungen.

Herbst 1928.

Deutscher Aufsatz: 1. Der Freiheitsgedanke in Schillers Jugenddramen. 2. Natur und Kunst, sie schei- nen Sich zu fliehen, und haben sich, eh man es denkt, gefunden(Goethe). 3. Was bedeuten uns die Namen Pots- dam und Weimar? 4. Frankfurt und München., ein Vergleich.

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