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Wanderungen.
Wanderungen der ganzen Schule fanden am 7. Mai, 22. Juni, 12. August, 1. September, 22. September, 12. November, 8. Dezember, 17. Februar und 8. April statt.
Herr Dr. Marcus unternahm vom 2.—9. Juli mit 18 Schülern aus UIl und OIII eine Ferien- wanderung durch den Hochspessart über Würzburg und unterfränkische Städte bis Schweinfurt.
Herr Otte unternahm mit 10 Schülern des Gesangchores aus verschiedenen Klassen eine Sängerfahrt nach Kloster Beuron und zum Bodensee,
Herr Böttger unternahm von Hirschberg aus im Anschluß an die Pfingsttagung des Vereins für das Deutschtum im Ausland mit den beteiligten Schülern Wanderungen ins Riesengebirge.
Studienfahrten.
Außer den kürzeren Schulausflügen, die an den vorgeschriebenen Wandertagen stattfan- den und neben der natur- und heimatkundlichen Belehrung besonders die körperliche und geistige Erfrischung im Naturgenuß und die Kunst des verständigen Wanderns zum Zwecke hatten, unter- nahmen die beiden Oberprimen und die beiden Unterprimen zwei längere Studienfahrten, die mit dem Unterricht in enger Beziehung standen. Die Oberprimaner besuchten Nürnberg und München, die Unterprimaner unternahmen eine Fahrt durch Thüringen, Sämtliche Ober- und Unterprimaner bis auf einige durch persönliche Gründe bedingte Ausnahmen beteiligten sich an den Fahrten. Die wissenschaftlichen und künstlerischen Zwecke der Studienfahrten konnten deshalb in verschiedenen Lehrfächern des Gesamtunterrichts eingehend behandelt werden, und die Schüler konnten nach vollendeter Fahrt ihre Erlebnisse selbsttätig zu besonderen Leistungen verwerten, bei denen wiederum die Stoffgebiete verschiedener Lehrfächer in Beziehung zu ein- ander traten, Im naturkundlichen, geschichtlichen und deutschen Unterricht sowie im Kunstunter- richt wurden durch eigene Versuche, durch Lektüre, Vorträge und Lichtbilder die Eindrücke vor- bereitet, die auf den Studienfahrten zu erwarten waren, und in Schüler- und Elternversamm- lungen suchten nach Schluß der Studienfahrten die Schüler, die daran teilgenommen hatten, in Lichtbildvorträgen mit Hilfe von Postkarten und vielen wohlgelungenen eigenen photographi- schen Aufnahmen ein anschauliches Bild ihrer Erlebnisse zu geben. Die Studienfahrten boten uns somit die willkommene Möglichkeit, Stoffgebiete verschiedener Lehrfächer im Sinne der Richt- linien für die Lehrpläne der höheren Schulen zu einer Einheit zusammenzufassen und im Sinne eines lebendigen Arbeitsunterrichtes zu einem eigenen Erlebnis des Schülers zu gestalten, Außer- dem fanden auch die diesjährigen Oberprimaner, ebenso wie die des Vorjahres, im Münchener Deutschen Museum eine so eindrucksvolle und nachwirkende Anregung, daß ein großer Teil der freien Jahresarbeiten, deren Aufgaben den Schülern zur völlig freien Wahl gestellt war, der im Museum gebotenen naturkundlichen und technischen Anschauung entnommen wurde, vgl. die Übersicht der behandelten Aufgaben S. 12.
Die Münchner S§tudienfahrt der beiden Oberprimen fand unter Begleitung des Direktors und der Herren Studienräte Dr. Goerges, Dr. Ritter, Dr. Peters, Grube und der Herren Studienreferendare Dr. Rühle und Bartcky vom 27. Juni— 3. Juli statt. Die beiden ersten Tage galten dem Besuche Nürnbergs und der Besichtigung seiner mittelalterlichen Architektur, In
gungen am meisten entsprachen. Andere Gruppen besuchten gleichzeitig die künstlerischen Bau- werke und die Kunstsammlungen der Stadt. Den Abschluß der Münchener Tage bildeten Aus- flüge in die Umgebung, besonders nach Nymphenburg und ein Ausflug an den Walchensee und
Deutsche Museum, Mohn über das Leben und Treiben in der Jugendherberge und auf dem


