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5. Elternhaus und ehemalige Schüler. a. Der Elternbeirat und die Eltern-Versammlungen.
Mitglieder des Elternbeirats waren: 1. Herr Postinspektor Hermann Sinz, 2. Frau Maria Schwarz, 3. Herr Verwaltungsoberinspektor Fridolin Hodes, 4. Herr Studienrat Dr. Alexander Schweikart, 5. Frau Grete Grumbach, 6. Herr Polizeisekretär Jacob Moog, 7. lerr Obertelegraphensekretär Christoph Mootz, 8. Herr Postsekretär Heinrich Fürbeth, 9. Hierr Korrespondent Josef Münchheimer, 10. Herr Lehrer Ernst Wasgner, 11. Herr Werk- führer Schade, 12. Herr Oberpostsekretär Josef Gsell, 13. Herr Diakon Adolf Fenner. 14. Herr Kaufmann Albert Wurm.
I. Vorsitzender: Herr Sinz, 2. Vorsitzender: Herr Dr. Schweikart, Schriftführerin: Frau Schwarz. Sitzungen des Elternbeirats fanden statt am 22. Mai und 15. Januar. In den Sitzungen kamen zur Sprache: Ueberfüllung der Klassen, der Anbau zum Schulgebäude, die Ergänzung des Schulinventars, der Aufenthalt auf der Wegscheide, der stenographische Unterricht, Uebergang zur nöheren Schule nach dreijährigem Grundschulbesuch, geschlecht- liche Belehrung der Schüler durch das Elternhaus.
In einer allgemeinen Elternversammlung, die am 1. März stattfand und von über 500 Personen besucht Wurde, stand zur Besprechung: 1. Die Ueberfüllung der Klassen und die Ausführung des für das Schulgebäude vorgesehenen Erweiterungsbaues. 2. Die geschlechtliche Belehrung der Schüler durch Vermittlung des Bundes für sexuellen Jugend- Schutz. 3. Die gleichzeitige Unterbringung von Knaben und Mädchen auf der Wegscheide. In einer Entschließung wurde die Mißbilligung der Elternversammlung darüber ausge— sprochen, daß der schon im Bauplan des Schulgebäudes vorgesehene Erweiterungsbau noch nicht in Angriff genommen worden ist. Nach einer Aussprache über die Bestrebungen des Bundes für Sexuellen Jugendschutz wurden den in der Versammlung an wesenden Eltern die Druckschriften des Bundes übergeben, die den Eltern den Weg zur Aufklärung und Be- lehrung ihrer Kinder weisen sollen. Den übrigen Eltern wurde in den nächsten Tagen durch die Schule mitgeteilt, daß diese Druckschriften in geschlossenen Briefen für sie bereit lägen und auf Wunsch der Eltern auch von den Schülern dem Elternhaus überbracht werden könnten. Sämtlichen Eltern sind auf Grund des im Schülertagebuch schriftlich geäußerten Wunsches die Elternbriefe Zugegangen. Die Schule erhielt von Eltern freundliche Zuschrif- ten, in denen die hohe Bedeutung des Aufklärungswerkes mit lebhaftem Beifall anerkannt wurde. Die freiwilligen Beiträge der dankbaren Eltern Zzur Förderung des Sexuellen Jugend- schutzes konnten dem verdienstvollen Leiter des Bundes, Herrn Pfarrer Hoppe in Lucken- walde, in Höhe von 244 Mark überwiesen werden.
Außer den allgemeinen Elternversammlungen wurden wie in früheren Jahren am Schlusse jedes Schulvierteljahres, sowie Anfang März Klassenbesprechungen abgehalten, zu denen sich die Eltern der Schüler jeder Klasse mit den in dieser Klasse wirkenden Lehrern Zusammenfanden, um über die Leistungen und besonderen Angelegenheiten einzelner Schü- ler, wie auch über die allgemeinen Aufgaben des Unterrichts und der Erziehung der Klasse zu Sprechen. Diese Besprechungen sollen den Eltern auch Gelegenheit bieten, gegenseitig in Fühlung miteinander zu treten und in Gegenwart des Klassenlehrers Fragen zu erörtern, die den Gesamtunterricht und das Gemeinschaftsleben der Klasse betreffen.
Am 29. Januar fand eine Aussprache mit den Eltern der OQuartaner statt über den Be— such der nächstjährigen Untertertien auf der Wegscheide.
b. Verein ehemaliger Helmholtz-Schüler.
Am 30. Juni wurde von etwa 160 früheren Schülern, die sich in der Aula der Schule versammelt hatten, der Verein ehemaliger Hlelmholtz-Oberrealschdl ae gegründet, dessen Vorsit- Herr Ernst Hottenroth übernahm. Der I. Schriftführer, Herr Ulrich Bruckhaus, kennzeichnet in einem Bericht über die Tätigkeit des Vereins als dessen Hauptziele die Pflege des Gemeinschaftsgeistes unter den ehemaligen Schülern, die Wah- rung freundlicher Beziehungen zur Helmholtzschule und das Streben nach gegenseitiger


