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Wanderungen.
Wanderungen der ganzen Schule fanden am 19. Mai, 2. September. 26. September, 24. November, 8. Dezember, 22. Januar und 23. März statt.
Außerdem unternahm Herr Studienrat Dr. Goerges mit der Ul am 1. Juli einen g e o- logischen Ausfl ug von Eberstadt bei Darmstadt durch das Mühltal, nach dem Frankenstein, zum Magnetberg durch Seeheim über Tannenburg nach Jugenheim.
Aus den beiden Untertertien nahmen während der Sommerferien unter Führung des Herrn Studienassessors Dr. Marcus 25 Schüler auf der Wegscheide Aufenthalt. 49 Schüler der anderen Klassen schlossen sich ihnen an.
Unter der Leitung des Herrn Studienrat Dr. Goerges hat sich eine Skimannschaft von 40 Schülern gebildet. Nach Abhaltung eines Trockenskikursus wurden Skifreiübungen nach dem Arlberger System begonnen. An die Uebungsstunden schlossen sich Belehrungen über den Skilauf mit Filmvorführungen. Nach dem ersten Schneefall wurden Uebungen auf dem Lohrberg und Taunuswanderungen unternommen. Den Abschluß bildete vom 22. bis 24. Januar eine Skifahrt in der ehön.
An der Tagung des Vereins für das Deutschtum i m Ausland, die vom 30. Mai bis 3. Juni in Kufstein stattfand, nahmen 57 Schüler unter Führung der Herren Studienräte Dr. Goerges, Dr. König, Dr. Peters, Dr. Freiling und des Herrn Turnlehrers Böttger teil. Nach den Festlichkeiten und sSportlichen Wettkämpfen in Kufstein unter- nahmen die Schüler in einzelnen Gruppen unter Führung ihrer Lehrer Ausflüge nach dem Stripsenjoch und Pendling und eine Fahrt über Jenbach zum Achensee, nach Inns- bruck und seiner Umgebung und in das Stubaital bis zum hohen Burgstall oder auf das Zuckerhütl. Auf der Rückfahrt Wurde von einem Teil der Schüler Partenkirchen und die Partnachklamm, von einem anderen Teil das Deutsche Museum in München besucht.
Am Anschluß an die Sc hlagballwettkäm Dfe um die Landesmeisterschaft, an denen die Schlagballmannschaft der flelmholtz-Oberrealschule als Provinzmeister von Hessen-Nassau in Lüneburg teilnahm, besichtigten die Schüler unter Führung des Herrn Studienrat Dr. Peters die Stadt Lüneburg, besonders das Rathaus und die Michaeliskirche, und fuhren auf einen Tag nach Hamburg, wo sie vor allem den Hafen, die Alster, das Bis- marckdenkmal von Lederer, den Elbtunnel und die Untergrundbahn zu Gesicht bekamen.
Münchener Studienfahrt.
Im Anfange der Herbstferien unternahmen sämtliche Schüler der Oberprima in Begleitung des Direktors und der Herren Studienrat Dr. Ullrich, Studienassessor Buß und Turnlehrer Böttger eine gemeinsame Fahrt nach München, die vor allem dem Besuch des Deutschen Museums galt und mit einem Ausflug nach dem Walchensee Zur Be- sichtigung des Walchensee-Werkes und einer Besteigung des Herzogstandes verbunden war. Es war ein Versuch, in größerem Umfange als es uns bisher möglich war, Ergeb- nisse des Schulunterrichts auf einer Schülerfahrt zum Erlebnis zu gestalten. Dazu bieten die reichen Schätze des Deutschen Museums in München gerade dein Oberrealschüler eine unerschöpfliche Fülle von Anschauung und Anregung. Der Besuch des Museums wurde längere Zeit vorher an der Hand des mit Abbildungen versehenen Kataloges und des Weg- weisers durch das Museum, der jedem Schüler Zugänglich gemacht worden war, vorbe— reitet, und die Schüler wurden dabei angehalten das Gebiet auszuwählen und sich vertraut zu machen, das der Neigung des einzelnen am nächsten lag. In München begann der Be- such des Museums am ersten Tage mit einem Lemeinsamen Rundgang durch den größten Teil der Ausstellungsräume. An den übrigen Tagen besichtigten die Schüler einzeln und in Gruppen die Gebiete, die jeder Schüler sich gewählt hatte und aus denen er(nach freiem Er- messen) Anregungen zu einem Berichte über seine Beobachtungen und anschließende wei- tere Studien Schöpfen konnte. Ein solcher Bericht war jedem Schüler freigestellt und wurde freiwillig von jedem Schüler geliefert. Die behandelten Themen sind S. 11 des Jah- resberichts aufgeführt worden. Die Arbeiten wurden ohne jede weitere Hilfe der Schule mit Benutzung der Literatur, die jeder Schüler sich Selbst Zzusammentrug, und die er ge- wissenhaft anzugeben hatte, bis zum 1. Dezember fertiggestellt und waren zum Teil recht


