Jahrgang 
1912
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b) Lehraufgaben.

VI. 2 Stunden wöchentlich.

Zusammenfassende Wiederholung der in der Vor- und Volksschule erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten. Einführung in die Notenschrift. G-Schlüssel und Noten- namen. Die Notenwerte bis zur Achtelnote und die entsprechenden Pausen. Der Takt und die gebräuchlichsten Taktarten. Voll- und Auftakt, Zähl- und Taktierübungen, Bindebogen, Wiederholungszeichen, Schlussstrich und Fermate. Die gebräuchlichsten dynamischen Zeichen und Tempovorschriften. Aufbau der Durleiter.

Entwicklung der G- und F-Leiter; die Zeichen b and. Uebungen im melo- dischen, rhythmischen und harmonischen Hören mittels des sogenannten Diktats. Im Zu sammenhang mit dem theoretischen Unterricht, Uebungen zur Erzielung richtiger Ton- bildung, Aussprache, Atmung. Singen von einstimmigen Liedern und Chorälen auf Grund der fortschreitenden allgemeinen gesanglichen Kenntnisse und Fertigkeiten und unter gebührender Berücksichtigung des Textes. Einzelne leichtere zweistimmige Lieder.

V. 2 Stunden wöchentlich.

Tetrachord, ganze und halbe Stufe. Die Intervalle der Durleiter, der tomsche Dreiklang mit seinen Umkehrungen und Umstellungen sowie später die Dreiklänge der OQuart und Quint in derselben Weise. Entwickelung der übrigen Durleitern. Leitereigene und leiterfremde Töne. Die Notenwerte bis zur zweiunddreissigstel Note und die ent sprechenden Pausen. Fortsetzung der Gehörübungen durch Uebertragen von Ton- und Tonwertfolgen in die Notenschrift.(Diktat.) Weitere rhythmische Uebungen und Uebungen zur Vervollkommnung der Tonbildung, Aussprache und Atmung. Zweistimmige Gesänge in harmonischer und polyphoner Stimmführung.

IV. 2 Stunden wöchentlich.

Die Triolen. Seltener vorkommende Taktarten. Die chromatische Leiter und die enharmonische Verwechslung. Die Molleiter; Unterscheidung der grossen und kleinen Ter- und Sext. Eingehenderes über Rhythmus, Tempo und Dynamik.

Einübung zwei- und dreistimmiger Gesänge.

2. Uebersicht über die während des Schuljahres 101112 erledigten

CLebraufgaben. II. Klasse:

Deutsch: 3 St. Lektüre: In IIa Balladen von Uhland und Schiller, Wilhelm Tell, Die Odyssee, Prosastücke aus dem Leschuch von Voigt, Dispositionsübungen; in IIb neben Balladen von Schiller und Uhland im Sommersemester das Nibelungenlied, Stücke aus dem Gudrunlied, im Wintersemester Abschnitte aus Homers Odyssee, sowie Uhland, Herzog Ernst v. Schwaben, daneben, teilweise als Hauslektüre, Moderne erzählende

Prosa(Ausgabe von Velhagen, I. Bändchen). Daneben in beiden Abteilungen epische und lyrische Gedichte mit Belehrungen über Metrik und Poetik. Das Wichtigste aus der Wortbildungslehre. Ila Gräfenberg, IIb Wiessner.

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Aufsatzthemata lla: 1, Der Bau des Suezkanals und seine Folgen. 2. Der Kornblumen tag in Frankfurt a. M. 3. Der Taucher(Inhaltsangabe).(Kl.) 4. Die nachtefligen Folgen anhaltender Hitze. 5. Gang der Handlung im ersten Aufzug vonWilhelm Tell. 6. Ehrlich währt am längsten. Eine selbsterfundene Erzählung aus dem Kaufmannsleben. 7. Der Gedankengang in Schillers Gedicht Die Kraniche des Ibykus.(Kl.). 8. Welche Vorteile und Nachteile bringt uns der Winter? 9. Die industrielle Verwertung einiger Abfallstoffe.(Kl.). 10. Was verdankt Frankfurt seiner Lage?

Aufsatzthemata IIb: 1. Was hat den Taucher bestimmt, zum 2. Mal in die Tiefe zu gehen? 2. Ein Gang durch die Altstadt. 3. Welche Schuld hat Kriemhild an dem Tode Siegfrieds? (Kl.). 4. Wie verbringe ich meine freie Zeit? 5. Wie beweist Kriemhild, und wie beweist Gudrun